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Nationalpark los Haitises

Albatrosse und Aasgeier im Nationalpark Los Haitises
schroffe Insel im Nationalpark Los Haitises

Als letzten Höhepunkt erwartet uns eine Bootsfahrt durch den Nationalpark Los Haitises. Eine Fahrt durch ein nahezu menschenleeres Gebiet voller schroffer Inseln und Felsen. Allerdings auch nicht ganz ungefährlich. So erzählt unser Reiseleiter von einem Unfall, den er zwei Wochen vor unserer Tour mit einer Tagesreisegruppe hatte. Was war geschehen? »Das Boot ist einfach geradezu auf einen der Felsen gefahren«, berichtet Hennie.

»Ich hab noch gedacht, wann dreht der endlich an?« Statt dessen aber fuhr das Boot auf den Felsen auf, ging mit dem vorderen Teil steil nach oben, um auf der anderen Seite die Touristen abzuladen. Weil im nächsten Moment auch alle Handys hinüber waren und die Felsen unbegehbar sind, mussten die Urlauber zwei Stunden im Wasser verharren, bevor ein kleines Fischerboot sie in dem Küstenlabyrinth entdeckte. Das übrigens zum Teil mit Prellungen und sogar Arm- und Beinbrüchen.

im Nationalpark Los Haitises
Nationalpark Los Haitises

Schade eigentlich. Also für die andere Gruppe. Denn beinahe jeder der Felsen wird von Adlern, Braunen Pelikanen, Albatrossen und auch Fregattvögeln als Nistplatz genutzt. In zum Teil großen Schwärmen kreisen sie über die kleinen Inseln und die Bucht von Samana, um sich immer wieder mal ins grüne Wasser zu stürzen und einen der vielen Fische zu erhaschen.

Schön auf der Fahrt ist aber auch der frische Wind, der einem um die Ohren weht, leider aber auch nicht so schnell merken lässt, wie einen die Sonne verbrutzelt. So hole ich mir zumindest binnen einer halben Stunde einen kräftigen Sonnenbrand, bevor es auf der anderen Seite der Bucht mit dem Bus zurück ins Riu Naiboa geht.

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