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Dominikanische Republik

Rundreise ab Punta Cana

unser Fahrer

Früh morgens beim Riu Naiboa abgeholt, lernen wir unseren Reiseleiter kennen, Hennie Disveld, der seit einigen Jahren auf Hispaniola lebt. Schon bei seiner Begrüßung erinnert er uns mit seinem Slang an einen holländischen Entertainer und stellt damit klar: diese Reise wird lustig.
Zusammen mit den anderen Teilnehmern sowie dem Fahrer sind wir insgesamt zwölf Personen im Kleinbus. Dabei sind wir - einmal mehr - die Jüngsten in der Gruppe. Noch vor Verlassen der Hotelanlage wundern wir uns, wo die tiefen Pfützen auf der Straße herkommen, die links der Straße - nur durch den Bordstein getrennt - in den angrenzenden Sumpf mit seinen vielen Tümpeln übergehen?
»Habt Ihr denn nicht gemerkt, dass es letzte Nacht geregnet hat?« fragt uns Hennie, bevor er verrät, dass es in den letzten Wochen ungewöhnlich oft geregnet hat. »Deswegen ist hier auch alles so grün. Normal ist das um diese Zeit noch alles ganz trocken.«

leckere , straßengeräucherte Würste

Nach etwa 30 Kilometer Fahrt kommen wir durch Otra Banda, einem kleinen Ort nahe Higüeys, der vor allem durch seine Würste berühmt geworden ist. Diese nämlich hängen zusammen mit den früh morgens geschlachteten Schweinen und Fleischstücken allesamt direkt an der Straße. Bei dem Staub und den vielen Abgasen der Autos und Lkws nicht unbedingt das, was wir als lecker empfinden. Daran kann auch Hennie nichts ändern, als er uns erzählt, dass dies in Europa vor der Zeit der Kühlhäuser genauso gemacht wurde.

Die fehlenden Kühlhäuser sind sicher auch ein Grund, warum das Fleisch nicht bis zur Reife abgehangen wird, sondern noch am selben Tag auf dem Teller landet. Dies erklärt übrigens auch, warum Steaks und Schnitzel den dominikanischen Grill in der Regel zäh verlassen.

Dennoch gilt es hier als Luxus, Schweinefleisch servieren zu können. Da Schweine in den Tropen nicht so gut gedeihen, ist dieses nämlich verhältnismäßig teuer.

armes Schwein
Vorort von Higüey
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