Anzeige

Wasserfall Jimenoa

Weg zum Wasserfall
fußfauler Holländer

Nach ein paar Minuten ist es, zumindest von oben, wieder trocken. Auf der Weiterfahrt zum Wasserfall Jimenao müssen wir immer wieder die Köpfe einziehen. Denn auch wenn der Weg gut befahrbar ist, hängen von der einen Seite dornige Äste in den Weg. Außerdem müssen wir vor einem (Strom?) Kabel in Deckung gehen. Dann aber kommen wir auch schon auf einem größeren freien Platz an und lassen, bis auf der Kamera, alles beim Lkw zurück.

Kaum zu glauben: der schmale Weg zum Wasserfall ist bis zum Treppenabstieg, abgesehen von ein, zwei kleineren Lücken, durchgängig asphaltiert. Neben hohen Ried- und Sauergräsern zeugen unzählige Bromelien von dem feuchten Klima und auf dem Boden entdecken wir einen fingerdicken Tausendfüßler auf der Suche nach einem trockenen Plätzchen.
Bei der Treppe bleibt Hennie zurück. Er hat den Wasserfall schon zu oft gesehen, als dass er sich die paar Stufen bei jeder Tour antun würde.

Wasserfall Jimenoa
Wasserfall Jimenoa
Wasserfall Jimenoa

Aus 42 Metern Höhe stürzt der Riu de Jimenoa in ein natürliches Becken. In der Trockenzeit ist der Riu Jimenoa ein nur kleines, klares Rinnsal. Nach den Regenfällen der letzten Tage erwartet uns hingegen eine braune, tosende Brühe, die donnernd über die moosbedeckten Felsen hinwegbraust.

Schön anzusehen sind auch hier die vielen Seggen und Riedgräser, die überall zwischen den rund geschliffenen Felsen emporragen. Beim Blick flussabwärts gar fühlen wir uns die Schluchten des heimischen Südschwarzwalds erinnert. Auf das Bad oder gar einen Sprung vom Felsen in das Becken, wie ihn einige Mutige wagen, haben wir jedoch gerne verzichtet.

Wasserfall Jimenoa
Anne und Lars beim Wasserfall Jimenoa
VG Wort
Anzeige