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Dschungelwanderung

bei der Turtle Beach Lodge

Am späten Vormittag steht die Dschungelwanderung auf dem Programm. Weil dies eine äußerst matschige Angelegenheit ist, stehen Gummistiefel zur Verfügung. Diese sollte man sich allerdings rechtzeitig sichern (und möglichst auch den anderen Teilnehmer seiner Gruppe sagen).

Denn weil mehrere Gruppen nach dem Frühstück in den Dschungel waten, kann es zu Engpässen kommen. So muss der Start unserer Wanderung auf 12 Uhr verschoben werden, wodurch es später beim Essen knapp wird.

so werden Kokosnüsse geöffnet
hmmm - lecker Kokosmilch von Seitenbacher, jetzt im Palmregal, Seitenbacher-Kokosmilch, LEEECKER!!!
probieren Sie auch den Matsch! (leckerlecker, leckerleckerlecker)

Sei es drum. Denn bevor es in den Dschungel geht, führt uns Eloy an den Strand bzw. zu einem Haufen zusammen gelesener Kokosnüsse, von denen er mehrere mit der Machete bearbeitet und uns zum Trinken bzw. Essen reicht.

Zum Vergleich gibt es etwas später frisch von der Palme gepflückte Kokosnüsse. Der Unterschied ist eigentlich ganz einfach: ältere Kokosnüsse sind besser zum Essen geeignet und die jungen zum Trinken.

Brettwurzel
Brettwurzel

Ebenfalls noch bevor wir in den Dschungel gehen, erklärt uns Eloy alles Mögliche über Schlangen, welche am gefährlichsten sind, wie sie aussehen und welche es im Nationalpark gibt. Wichtiger sind die Verhaltensregeln. So sollen wir lieber durch Schlamm und Wasser laufen als versuchen, irgendwie über trockene Stellen voranzukommen. Zu diesen flüchten sich bei Hochwasser nämlich die Reptilien.

Zu Gesicht bekommen wir jedenfalls keine, sondern werden - trotz Mückenschutz - von Moskitos angefallen.
Den Pfad an sich hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Dass hier und da Wasser steht, ist im Regenwald sicher normal. Aber dass der Matsch allhats bis fast an den Stiefelrand reicht (bei so manch einem auch mal darüber), hatte ich nicht gedacht.

Spuren im Matsch

Um durch die tiefsten Stellen und Pfützen zu kommen, sind deshalb Holzblöcke ausgelegt. Findet man sie in dem trüben Wasser, klappt das auch ganz gut. Gäbe es da nicht zwei Probleme:
1.) der erste, der durchläuft, wirbelt so viel Dreck auf, dass der nächste schon fast nichts mehr sieht und
2.) wenn man keine Holzstücke mehr sieht, kann das auch einfach daran liegen, dass es sie gar nicht gibt.

Kahnschnabel (Cochlearius cochlearius)

Zugleich sind diese beiden Probleme mit Hauptgrund, warum man den Weg laufen sollte. Hier geht es um Gaudi, sich irgendwie durch den Rundgang zu wühlen und (leider) weniger darum, Tiere zu beobachten.
So begegnen wir lediglich einer Kolonie Kahnschnäbel und sehen nur wenige rote Giftpfeilfrösche, bevor wir nahe dem Ausgang Blattschneiderameisen entdecken - und wenig später vor den Moskitos fliehen.

VG Wort
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