Regenwald

an der karibischen Küste von Costa Rica

Einen Tag oder gar eine Woche an der karibischen Küste ganz ohne Regen? Gut möglich, dass es das gibt. Wir jedenfalls erleben jeden Tag wenigstens einen Regenschauer. Und dabei haben wir noch Glück. Denn sowohl die Hinfahrt zur Lodge, die Bootstour durch die Lagunenlandschaft als auch die spätere Rückfahrt ans Festland verlaufen bei uns trocken.

Auch bei unseren Touren und Spaziergängen außerhalb der Gruppe müssen wir nur kleine Güsse über uns ergehen lassen. Etwas frustrierend ist es aber schon, wenn man nachts ständig aufwacht, nur um festzustellen, dass es draußen immer noch wie aus Kübeln schüttet und sich dies bis zum Frühstück nicht ändert.

Fahrt durch die Kanäle
im dunklen Wasser spiegeln sich die Pflanzen
Schlangenhalsvogel beim Sonnenbad

Doch wir lernen auch aus dem vielen Wasser. Zum einen, wie richtig es war, eine leichte und atmungsaktive Regenjacke mitzunehmen. Und zum anderen, dass es durchaus seine Vorteile hätte, wenn man daheim sämtliche Klamotten in kleinen Päckchen eintütet.
Denn nach wenigen Tagen fühlt sich alles recht klamm an und lassen sich die frischen T-Shirts von den getragenen kaum noch unterscheiden.
Von Vorteil wären zudem Gummischuhe, wie sie die Einheimischen gerne tragen.

Der viele Regen hat auch seine guten Seiten. So trifft man hier weit weniger Touristen als auf der Pazifikseite und ist es möglich, ganz alleine durch den Park zu paddeln. Da es keine Straßen nach Tortuguero und den Lodges im Nationalpark gibt,

muss man außerdem nicht fürchten, auf »einer einsamen Insel« sitzen zu bleiben. Und dann sind da noch die Vögel, die ihre Flügel - scheint denn mal die Sonne - zum Trocken ausbreiten und sich selbst von größeren Booten kaum stören lassen.

Spiegelungen im Wasser
wo endet der Kanal, wo beginnt die Vegetation?
mit dem Boot im Kanal bei Tortuguero
VG Wort