Anzeige

Hängebrücken im Reservat Selvatura

auf zur Hängebrücke Nr. 5
Hängebrücke Nr. 5

Schön finden wir, dass die Brücken auf verschiedenen Höhen angebracht sind. Befinden wir uns bei der einen auf halber Höhe der Stämme, können wir bei der nächsten schon wieder weite Teile des Nebelwalds überblicken. Was allerdings nicht garantiert ist. Denn an drei von vier Tagen ist der Wald in Nebel verhüllt.

direkt neben der Brücke recken sich junge Triebe eines Baums in die Höhe
Annette schon fast über den Wolken
etwas unterhalb der Kronen verläuft die Hängebrücke Nr. 6

Ursache für diesen Nebel ist die feuchte Luft, die der Wind vom Pazifik in die Berge transportiert. Doch auch dann sieht man zumindest jede Menge verschiedene Pflanzen auf der Wanderung. So wachsen in den Wäldern um Monteverde mehr als 550 Arten Epiphyten.

Teilweise werden die Bäume durch diese aufsitzenden Pflanzen so schwer, dass mächtige Äste und selbst komplette Urwaldriesen in die Tiefe stürzen. Die Löcher, die sie dabei in den Wald reißen, sind dann der Startschuss für viele andere Pflanzen, um so schnell wie möglich nach oben zu gelangen.

Blick in den dichten Nebelwald
Hängebrücke Nr. 6
Hängebrücke Nr. 7

Nach gut anderthalb Stunden, das ist zugleich die empfohlene Dauer, haben wir die achte und letzte Hängebrücke geschafft. Mit dem guten Gefühl, eine überraschend ruhige und schöne Tour erlebt zu haben, gehen wir als nächstes in den Kolibrigarten.

VG Wort
Anzeige