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Nationalpark Manuel Antonio

zweiter Ausflug

Bei Niedrigwasser reicht auch gar kein Boot.

Am letzten Tag unserer Costa Rica-Reise scheint zum Glück wieder die Sonne. So schmecken die vielen Früchte zum Frühstück gleich noch etwas besser. Nachdem die Koffer gepackt sind und für die spätere Abfahrt bereit stehen,

fahren wir ein zweites Mal zum Nationalpark Manuel Antonio. Der Wasserstand ist heute deutlich niedriger, sodass ein Boot reicht, um den Bach zu überwinden. Wie die meisten anderen Urlauber wählen wir die kostenlose Variante über den Strand.

Strand im Nationalpark Manuel Antonio
auch eine interessante Frucht
Jatoba (Hymenaea courbaril)

Als wir in den Bereich der Kapuzineraffen kommen, entdeckt Annette einen Waschbär. Ihn hatten wir schon bei unserem ersten Besuch weglaufen sehen. Nun aber läuft er auf uns zu bzw. zu einer Mülltonne, die am Wegrand steht. An der Tonne angekommen, hebt er das Bein und verhält sich scheinbar wie ein Hund.

Dann aber tritt er mit der hinteren Pfote dagegen, stemmt sich gegen den Boden und wirft die Tonne um. So wie der Deckel scheppernd auf die Seite rollt, kontrolliert der Waschbär den Inhalt. Nachdem er nichts Brauchbares findet, tritt er ein zweites Mal gegen die Tonne und läuft dann weiter am Strand entlang.

Insel im Nationalpark
Blick über den Pazifik

Regelrecht stolz sind wir, als Annette später ein aktives Faultier entdeckt, das sich langsam durch die Äste hangelt. Schade nur, dass uns bald ein Guide folgt und seiner Gruppe lauthals zuruft, was es hier zu sehen gibt, bevor er die anderen Guides verständigt und damit beweist:

Tiere bei Manuel Antonio zu entdecken, ist kinderleicht. Sie in Ruhe zu beobachten, fast nicht möglich. Der Besuch des Parks lohnt sich. Da es hier vergleichsweise wenig Möglichkeiten gibt, werden wir bei einer eventuellen zweiten Reise aber eher zu anderen Nationalparks fahren.

Kapuzineraffe
Dreizehen-Faultier
höchst interessant - ob man das wohl essen kann?
VG Wort
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