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Hotel Mare Nostrvm

Die Fahrt von Samara nach Manuel Antonio dauert rund fünf Stunden. Die Strecke ist aber gut zu fahren. Verfahren ist schwierig und auch in Quepos, dem letzten Ort vor Manuel Antonio, biegen wir an den richtigen Ecken ab. Wären da nur nicht die Straßeneinläufe...
Leider kommt es anderthalb Kilometer vor unserem Tagesziel zu einem kleinen Engpass, weil ein Bus rechts hält, ein Lkw links steht und entgegenkommende Fahrzeuge versuchen, sich irgendwie durchzuschlängeln. Als der Fahrer vor mir an die rechte Seite fährt, folge ich ihm und RUMMMS!

Im nächsten Moment springt Annette aus dem Auto und ruft nur »Sch****, Sch****, Sch****«.
Tja, da hängt das rechte Vorderrad in der Luft. Dank Allrad und Einschlagen des Lenkrads schaff ich es zwar, zurück auf die Straße zu fahren. Als wir wenig später beim Hotel ankommen, tropft jedoch Wasser aus dem Motorenraum. Dass es nur ein wenig Kondenswasser der Klimaanlage ist und eigentlich gar nichts passiert ist, erfahren wir erst später. Aber gut, zurück zum Urlaub.

Blick über den Pool zu den Zimmern
Blick auf den Pool

Schnuckelig - das ist die treffendste Beschreibung für das Hotel Mare Nostrum. Bei nur sechs Zimmern verzichtet der Eigentümer darauf, diese zu nummerieren. Stattdessen bringt er uns nach dem Schrecken in Quepos und einem freundlichen Empfang zu einem der unteren Räume und erklärt auf dem Weg dorthin,

dass wir am nächsten Morgen ein schöneres Zimmer bekommen werden. Nun gut, unser erstes Zimmer ist durchaus gemütlich eingerichtet, nur etwas düster, da die verglaste Tür und das schmale Seitenfenster nur wenig Licht einlassen. Gestört hätte uns dies zwar nicht, die oberen Zimmer sind aber schon deutlich heller und wirken dadurch freundlicher.

unser erstes Zimmer im Mare Nostrum
Zimmer im unteren Stock

Das Mare Nostrum selbst ist nach dem Vorbild einer alten Villa gebaut worden und wirkt, wegen des feuchten Klimas, älter als es tatsächlich ist. Es hat aber auch einen gewissen Charme, wenn zum Beispiel das Dach von Moosen und kleinen Pflanzen bewachsen wird.

Was zugleich passend ist. Denn auch die Umgebung des Hotels ist vor allem eines: Grün. So können wir direkt vom Pool in den angrenzenden (Regen-) Wald schauen, während der Whirlpool von großen Palmenblättern überschattet wird (und dementsprechend kalt ist).

Lars mit Sonnenbrand im kühlen Whirlpool
Frühstücksraum des Hotels Mare Nostrum

Eine Überraschung ist schließlich das Frühstück. Die Aussicht über einen Balkon in den Wald und zu zwei großen Papayas ist schon schön. Der Obstteller hingegen ist gigantisch! Zwei Bananen, Ananas, mehrere Scheiben Wassermelone und Papaya und vor allem: Mango satt! Dazu Tee oder Kaffee, Marmelade, Toast und Rührei. Lecker.

die oberen Zimmer
lecker Obstteller
VG Wort
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