Anzeige

Hotel Giada in Playa de Samara

Für die Fahrt von Rincon nach Samara hätten wir vier Stunden brauchen sollen. Nach zweieinhalb kommen wir an. Nicht allerdings, ohne uns über die einzige Tankstelle fünf Kilometer vor Samara zu ärgern, weil die keine Kreditkarte nimmt und wir nur wenig Bargeld dabei haben.

Das Hotel jedoch finden wir diesmal superschnell. So sind wir erst am Ortseingang, als Annette sagt: »Auf der linken Seite müsste es... ah! Da ist es schon.« Einen Parkplatz haben wir sofort gefunden und so freuen uns auf unser Zimmer.

unser Zimmer im Hotel Giada (Nr. 18)
Blick vom Zimmer zum hinteren Pool mit Jacuzzi

Dieses aber ist leider noch nicht fertig, sodass wir über zwei Stunden warten müssen. Na ja, nicht weiter schlimm. Dass wir nichts zu Trinken bekommen, weil das Restaurant geschlossen sei, finde ich aber schon schade. Als wir dann einen Blankoscheck für die Mahlzeiten und Getränke im Restaurant hinterlegen sollen,

leuchten bei mir schließlich die Warnlampen. Mit Visa im Voraus einen leeren Scheck unterschreiben? Nein, das möchte ich dann doch nicht, auch wenn das - so wie es aussieht - die meisten Gäste so machen.

Frühstück mit Melone, Banane und Papaya
Restaurant Giada

Abgesehen vom etwas unglücklichen Empfang aber ist das Giada ein recht hübsches Hotel. Von unserem Zimmer sind es keine zehn Meter bis zum hinteren (ruhigeren) Pool, der Garten ist klein, aber hübsch und mit genügend Liegen und Schattenplätzen und das Jacuzzy nutzen wir natürlich auch gerne.

Schade nur, dass ich ausgerechnet beim ersten Mal seit Jahren, dass ich mich in die pralle Sonne packe, den oberen Brustbereich beim Eincremen vergesse. Merke: Lichtschutzfaktor 20 vergessen = Lichtschutzfaktor 0  = brutzelbrutzel = heftiger Sonnenbrand )-: = aua!

Blick über den Pool zu den hinteren Zimmern des Hotels

Abends ist das Restaurant, eine Pizzeria, recht belebt, da viele Urlauber von außerhalb kommen. Teuer ist es auch nicht, gegessen haben wir allerdings dennoch woanders, weil Pizza? Das haben wir daheim. Etwas heftig zuletzt sind die Reiniger,

die das Personal offenriechlich literweise in den Zimmern verteilen. Als Folge wacht Annette mitten in der ersten Nacht auf und fühlt sich einfach nur schlecht. Wir haben dann nachmittags die Terrassentür geöffnet und den Ventilator laufen lassen.

der vordere Pool und Frühstücksbereich
VG Wort
Anzeige