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Häufige Fragen zu unserer Costa-Rica-Reise

Zu welcher Jahreszeit waren wir in Costa Rica?

Wir sind am Heiligabend in San Jose angekommen. Nach zwei Nächten in der Hauptstadt und drei Nächten an der im Winter ungemütlichen karibischen Küste sind wir ins zentrale Bergland gefahren,

bevor wir die zweite Hälfte unseres Urlaubs (bis 10. Januar) an der im Winter trockenen Pazifikseite verbracht haben.

Sind Travellerchecks von Vorteil?

Nein. Denn es ist überhaupt kein Problem, Geld mit der EC- oder Visa-Karte am Automaten, zum Beispiel in einer Mc Donalds-Filiale oder bei den Banken zu bekommen. Geld tauschen mussten wir daher nicht, ist aber in den Hotels und den Banken möglich.

Das Bezahlen mit Visa war meistens kein Problem. Ausnahme waren ein Restaurant-Tipico in San Jose (Nuestra Tierra) und die Nationalparks Manuel Antonio und Arenal.

Wie sieht es mit Impfungen aus?

Für Costa Rica sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Impfungen gegen Diphtherie und Tetanus sind (wie bei uns) empfohlen. Außerdem ist die Impfung gegen Hepatitis (a und b) sinnvoll.

Für Personen, die aus einem Gebiet mit endemischem Gelbfieber nach Costa Rica einreisen, ist die Impfung gegen Gelbfieber obligatorisch vorgeschrieben. Ausführliche Infos zu medizinischen Hinweisen zum Impfschutz, Dengue und Malaria gibt das Auswärtige Amt.

Sollte man eine Reiseversicherung für Costa Rica abschließen?

Ja, das empfehlen wir unbedingt. Denn zum einen wird Costa Rica und insbesondere die Ostküste hin und wieder von einem Hurrikan getroffen (die allermeisten nehmen eine andere Route durch die Karibik, aber eben nicht alle), und zum anderen gibt es neben Schlangen und Erkrankungen wie Dengue-Fieber auch Risiken durch den Verkehr und den vielerorts wenig gesicherten Straßen und Wegen.

Da das Bergland, aber auch mehrere Küstenabschnitte des Landes schlecht bzw. mit dem Auto nur langsam über Erdstraßen zu erreichen sind, kann ein nötiger Rücktransport ein großes Loch in die Reisekasse reißen.

Wie sieht es mit der Kriminalität aus?

Leider haben Diebstähle und auch bewaffnete Überfälle in Costa Rica in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vor allem auf der Brücke über den Rio Tárcoles, den Straßen zum Flughafen und in San Jose sollte man sich sehr umsichtig verhalten. So haben wir das Auto niemals unbewacht mit Gepäck stehen lassen und die Türen nach dem Einsteigen sofort verriegelt.

Auf die Brücke vom Rio Tárcoles sind wir nacheinander zu den Krokodilen gegangen. Geld gehört in kleinen Mengen in den Brustbeutel oder ins Versteck eines dafür gefertigten Gürtels. Hinweise zur Sicherheitslage und Tipps für die allgemeinen Reisevorbereitungen gibt auch das Auswärtige Amt.

Kommt man mit Deutsch / Englisch in Costa Rica zurecht?

Die Landessprache in Costa Rica ist Spanisch. In den großen Städten und Touristenorten kommt man mit Englisch gut zurecht, Deutsch ist hingegen eher die Ausnahme,

was auch für die Hotels und örtlichen Reiseleiter gilt. Ich war froh, dass meine Frau ein wenig Spanisch spricht, sodass sie unterwegs nach dem Weg fragen konnte.

Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?

Zur Ausrüstung zählten eine Canon Eos mit CMOS-Sensor und 1,6-facher Brennweitenverlängerung, das Standardobjektiv Efs 17-85 mm sowie ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 70 bis zu 300 mm. Es hat sich gelohnt, weil wir etliche Vögel fotografiert haben, die sonst nur sehr klein auf dem Bild erschienen wären - vor allem die Kolibris.
Inzwischen haben wir aufgerüstet und sind mit einer Eos 6D unterwegs. Sie ermöglicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch ansprechende Aufnahmen mit nur wenig Rauschen und bietet durch den Vollformatsensor eine hervorragende Farbtiefe. Was dies wert ist, haben wir bei unserer Rundreise durch Äthiopien gemerkt, bei der wir einige Felsenkirchen besucht haben. Da wir nun auch deutlich teurere Objektive mit Brennweiten zwischen 16 und 200 mm (+ 1,4-fach Extender) besitzen, haben wir uns für jedes einzelne unserer vier Objektive einen Foto Filter gegen Schmutz und für unsere Kamera einen speziellen Regenschutz (mit Eingriff von der Seite) zugelegt.

Den braucht es auch, weil der Regen, wenn er mal auf Costa Rica fällt, ziemlich heftig werden kann und auch die Luftfeuchtigkeit in den Bergen, ganz besonders im Nebelwald, recht hoch ist. Sowohl die Filter als auch den Regenschutz haben wir bei Enjoy Your Camera gefunden. Schön finden wir, dass bei dem Shop nicht nur Zubehör für jede erdenkliche Situation angeboten wird, sondern es zu vielen Sachen auch kurze Videos gibt.
Als zweite Kamera hatten wir eine kleine Canon Powershot mit Unterwassergehäuse dabei. Sollte ich nochmals auf den Poas-Vulkan fahren, steht sie ganz weit oben auf der Liste unabkömmlicher Dinge.

Strom/Steckdosen?

Steckdosen gibt es in allen Hotels, wenn auch zum Teil spärlich angebracht. Mit unserem Adapter für alle auf der Welt gängigen Dosen sind wir gut zurechtgekommen. Teilweise reichte es, die Sperre mit einem Kugelschreiber zu lösen.

Probleme mit der Netzspannung hatten wir keine. Da wir mit einem Leihwagen unterwegs waren, hatten wir zur Sicherheit außerdem einen Spannungswandler fürs Auto dabei - allerdings nur einmal benutzt.

Wie ist das Essen in Costa Rica?

Nicht sehr üppig, aber leicht bekömmlich. Zumindest haben wir, ganz gleich, was wir gegessen haben, nirgends Probleme deswegen bekommen. Das Frühstück ist in vielen Hotels leider etwas karg, sodass sich kaum das Aufstehen rentiert.

Ansonsten aber gibt es oft und viel frische Früchte, die man, so wie wir es erlebt haben, bedenkenlos essen kann. Unbedingt probieren sollte man die Tipico-Speisen, bei denen das Essen z.B. auf einem Bananenblatt serviert wird.

Würden wir noch einmal mit einem Leihwagen durch Costa Rica reisen?

Wir hatten in einem Ort zuerst einen »Reinfall« und dann einen Miniunfall. Dennoch würden wir wieder einen Wagen mieten, sollten wir nochmals nach Costa Rica reisen. Durch Berichte anderer Reisender haben wir uns leicht unsicher gefühlt oder waren vorgewarnt, je nachdem, wie man es sehen will. Tatsächlich aber war das Fahren kein Problem. Das Auto unbewacht in der Landschaft, am besten noch mit sämtlichen Gepäck, stehenlassen muss man ja nicht unbedingt.

Aber das gilt ja auch für unser Land. Bei einer »zufälligen« Panne sollte man nicht die »zufällig« herbeieilende Hilfe annehmen. Allerdings sollte man möglichst einen Jeep mieten, da die Straßen in den Bergen oftmals einen recht hohen Achsstand erfordern. Die Abgabe des Wagens war kein Problem.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

Unsere Erfahrungen mit Erlebe Costa Rica waren durchweg gut.
Die Reisebeschreibung war ehrlich, die Mitarbeiter freundlich und der Preis angemessen. Jedoch darf man nicht übersehen, dass man in einem Land wie Costa Rica ab und zu die Initiative ergreifen muss, um zurechtzukommen. Auch haben die Vouchers, die wir vor Ort bekommen haben, nicht immer mit den Angaben unserer Reisebeschreibung übereingestimmt.

So sollten wir bei Fortuna eigentlich schon am ersten Abend ins Thermalbad gehen, der Gutschein war aber auf den zweiten Tag ausgestellt. Abgesehen davon, dass es etwas verwirrend ist, ist es aber auch nicht tragisch, da man eh viel lieber ins heiße Thermalwasser steigt, wenn man den Tag über am Vulkan wandern war.

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