Unsere Fahrten und Reisetipps zu Costa Rica

Mit dem Leihwagen durch Costa Rica

Costa Rica auf eigene Faust zu entdecken, ist typisch für das Land. Dementsprechend sind viele Mietwagen unterwegs, Gesellschaften, die Leihwagen anbieten, gibt es reichlich. Unseren kleinen Jeep hatten wir bereits daheim gebucht. Dies hat sich als gute Entscheidung erwiesen,

da dadurch alles Finanzielle geregelt war und wir keine extra Kaution hinterlegen mussten. Bei der Übergabe musste ich neben Reiseausweis und Kreditkarte den internationalen Führerschein vorlegen. Nicht zu vergessen: der Voucher!

Unsere Fahrten und Reisetipps zu Costa Rica
Brücke auf der Panamericana

Beim Fahrzeugcheck empfiehlt es sich, auf die Reifen zu achten. Denn da kann auch mal die eine oder andere Schraube fehlen, wie wir von anderen Reisenden erfuhren. Wichtig ist die Frage, wo Wagenheber und Drehmomentschlüssel verstaut sind? Bei uns lag dies unterm Fahrersitz. Mit gutem Grund.

Leider nämlich geschehen ab und zu Pannen, die sich schwer erklären lassen. Bis ein hilfsbereiter Mensch auftaucht. Er weiß natürlich, wie das Rad gewechselt werden muss und der Heber funktioniert, hat aber nur im Sinn, etwas Gepäck zu erhaschen. Kofferraum und alle Türen gehören daher immer verriegelt. Den Wagen mit Gepäck lässt man nicht ohne Aufsicht.

oha!!!
an vielen Strecken beschatten Bäume die Fahrbahn

Das Fahren in Costa Rica ist erfreulich einfach. Viele Straßen befinden sich in einem guten bis sehr guten Zustand und sind wenig befahren. Es kann jedoch sein, dass vor einem ein Fahrzeug fährt, bei dem keine Bremsleuchten funktionieren. Passiert allerdings selten. Für die einzelnen Etappen durch das Land bekamen wir eine ausführliche Wegbeschreibung mit. Verfahren haben wir uns dadurch nur zwischen Tilaran und Monteverde. Leider nämlich fehlen ab und zu die Wegweiser oder sie sind weggerostet.

Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, nach Kreuzungen zurückzublicken. Von der jeweils anderen Seite waren die Schilder nämlich gut erhalten.
Überhaupt sind die Straßen im Bergland rund um den Nationalpark Monteverde am schlechtesten. Einen kleinen Vorgeschmack bekamen wir bei der Zufahrt zur Lodge Arenal Oasis, einer »Dirt-Road«, die nur aus groben Steinen und Löchern besteht. Dabei ist allerdings die Fahrt nach Santa Elena einiges schlimmer als die von Monteverde nach Las Juntas.

Unfall in Quebos
daran zerschellte unser Rücklicht

Deutlich breiter und stärker befahren hatten wir uns den Highway Panamericana vorgestellt. Wer morgens unterwegs ist, begegnet jedoch kaum Lkws, weil diese oft noch beladen werden. Apropos Trucks, fährt einer von hinten auf, sollte man ihn vorbei lassen. Die Fahrer stehen unter so einem starken Zeitdruck, dass sie selbst an ungeeigneten Stellen überholen.
Und dann war da noch Quepos... ich hasse diesen Ort. Zum einen, weil die Straßenabläufe kaum zu sehen,

dafür aber bis zu einem Meter tief und völlig ungesichert sind (der rechte Vorderreifen krachte bei der Fahrt nach Manuel Antonio plötzlich in eines hinein), und zum anderen, weil mir tags drauf ein Lieferwagen an einer Tankstelle beim Zurücksetzen gegen das hintere Licht fuhr. Zum Glück aber gibt es vor Ort eine Vertretung von National Car Rental, die sich beide Male sehr schnell um uns bzw. den Jeep gekümmert hat. Außerdem empfiehlt es sich eh, mit einem Allrad-Wagen durch das Land zu fahren - da kann man sich auch selbst wieder aus einem Loch befreien.

Häufige Fragen zu unserer Costa-Rica-Reise

Zu welcher Jahreszeit waren wir in Costa Rica?

Wir sind am Heiligabend in San Jose angekommen. Nach zwei Nächten in der Hauptstadt und drei Nächten an der im Winter ungemütlichen karibischen Küste sind wir ins zentrale Bergland gefahren,

bevor wir die zweite Hälfte unseres Urlaubs (bis 10. Januar) an der im Winter trockenen Pazifikseite verbracht haben.

Sind Travellerchecks von Vorteil?

Nein. Denn es ist überhaupt kein Problem, Geld mit der EC- oder Visa-Karte am Automaten, zum Beispiel in einer Mc Donalds-Filiale oder bei den Banken zu bekommen. Geld tauschen mussten wir daher nicht, ist aber in den Hotels und den Banken möglich.

Das Bezahlen mit Visa war meistens kein Problem. Ausnahme waren ein Restaurant-Tipico in San Jose (Nuestra Tierra) und die Nationalparks Manuel Antonio und Arenal.

Wie sieht es mit Impfungen aus?

Für Costa Rica sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Impfungen gegen Diphtherie und Tetanus sind (wie bei uns) empfohlen. Außerdem ist die Impfung gegen Hepatitis (a und b) sinnvoll.

Für Personen, die aus einem Gebiet mit endemischem Gelbfieber nach Costa Rica einreisen, ist die Impfung gegen Gelbfieber obligatorisch vorgeschrieben. Ausführliche Infos zu medizinischen Hinweisen zum Impfschutz, Dengue und Malaria gibt das Auswärtige Amt.

Sollte man eine Reiseversicherung für Costa Rica abschließen?

Ja, das empfehlen wir unbedingt. Denn zum einen wird Costa Rica und insbesondere die Ostküste hin und wieder von einem Hurrikan getroffen (die allermeisten nehmen eine andere Route durch die Karibik, aber eben nicht alle), und zum anderen gibt es neben Schlangen und Erkrankungen wie Dengue-Fieber auch Risiken durch den Verkehr und den vielerorts wenig gesicherten Straßen und Wegen.

Da das Bergland, aber auch mehrere Küstenabschnitte des Landes schlecht bzw. mit dem Auto nur langsam über Erdstraßen zu erreichen sind, kann ein nötiger Rücktransport ein großes Loch in die Reisekasse reißen.

Wie sieht es mit der Kriminalität aus?

Leider haben Diebstähle und auch bewaffnete Überfälle in Costa Rica in den letzten Jahren stetig zugenommen. Vor allem auf der Brücke über den Rio Tárcoles, den Straßen zum Flughafen und in San Jose sollte man sich sehr umsichtig verhalten. So haben wir das Auto niemals unbewacht mit Gepäck stehen lassen und die Türen nach dem Einsteigen sofort verriegelt.

Auf die Brücke vom Rio Tárcoles sind wir nacheinander zu den Krokodilen gegangen. Geld gehört in kleinen Mengen in den Brustbeutel oder ins Versteck eines dafür gefertigten Gürtels. Hinweise zur Sicherheitslage und Tipps für die allgemeinen Reisevorbereitungen gibt auch das Auswärtige Amt.

Kommt man mit Deutsch / Englisch in Costa Rica zurecht?

Die Landessprache in Costa Rica ist Spanisch. In den großen Städten und Touristenorten kommt man mit Englisch gut zurecht, Deutsch ist hingegen eher die Ausnahme,

was auch für die Hotels und örtlichen Reiseleiter gilt. Ich war froh, dass meine Frau ein wenig Spanisch spricht, sodass sie unterwegs nach dem Weg fragen konnte.

Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?

Zur Ausrüstung zählten eine Canon Eos mit CMOS-Sensor und 1,6-facher Brennweitenverlängerung, das Standardobjektiv Efs 17-85 mm sowie ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 70 bis zu 300 mm. Es hat sich gelohnt, weil wir etliche Vögel fotografiert haben, die sonst nur sehr klein auf dem Bild erschienen wären - vor allem die Kolibris.
Inzwischen haben wir aufgerüstet und sind mit einer Eos 6D unterwegs. Sie ermöglicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch ansprechende Aufnahmen mit nur wenig Rauschen und bietet durch den Vollformatsensor eine hervorragende Farbtiefe. Was dies wert ist, haben wir bei unserer Rundreise durch Äthiopien gemerkt, bei der wir einige Felsenkirchen besucht haben. Da wir nun auch deutlich teurere Objektive mit Brennweiten zwischen 16 und 200 mm (+ 1,4-fach Extender) besitzen, haben wir uns für jedes einzelne unserer vier Objektive einen Foto Filter gegen Schmutz und für unsere Kamera einen speziellen Regenschutz (mit Eingriff von der Seite) zugelegt.

Den braucht es auch, weil der Regen, wenn er mal auf Costa Rica fällt, ziemlich heftig werden kann und auch die Luftfeuchtigkeit in den Bergen, ganz besonders im Nebelwald, recht hoch ist. Sowohl die Filter als auch den Regenschutz haben wir bei Enjoy Your Camera gefunden. Schön finden wir, dass bei dem Shop nicht nur Zubehör für jede erdenkliche Situation angeboten wird, sondern es zu vielen Sachen auch kurze Videos gibt.
Als zweite Kamera hatten wir eine kleine Canon Powershot mit Unterwassergehäuse dabei. Sollte ich nochmals auf den Poas-Vulkan fahren, steht sie ganz weit oben auf der Liste unabkömmlicher Dinge.

Strom/Steckdosen?

Steckdosen gibt es in allen Hotels, wenn auch zum Teil spärlich angebracht. Mit unserem Adapter für alle auf der Welt gängigen Dosen sind wir gut zurechtgekommen. Teilweise reichte es, die Sperre mit einem Kugelschreiber zu lösen.

Probleme mit der Netzspannung hatten wir keine. Da wir mit einem Leihwagen unterwegs waren, hatten wir zur Sicherheit außerdem einen Spannungswandler fürs Auto dabei - allerdings nur einmal benutzt.

Wie ist das Essen in Costa Rica?

Nicht sehr üppig, aber leicht bekömmlich. Zumindest haben wir, ganz gleich, was wir gegessen haben, nirgends Probleme deswegen bekommen. Das Frühstück ist in vielen Hotels leider etwas karg, sodass sich kaum das Aufstehen rentiert.

Ansonsten aber gibt es oft und viel frische Früchte, die man, so wie wir es erlebt haben, bedenkenlos essen kann. Unbedingt probieren sollte man die Tipico-Speisen, bei denen das Essen z.B. auf einem Bananenblatt serviert wird.

Würden wir noch einmal mit einem Leihwagen durch Costa Rica reisen?

Wir hatten in einem Ort zuerst einen »Reinfall« und dann einen Miniunfall. Dennoch würden wir wieder einen Wagen mieten, sollten wir nochmals nach Costa Rica reisen. Durch Berichte anderer Reisender haben wir uns leicht unsicher gefühlt oder waren vorgewarnt, je nachdem, wie man es sehen will. Tatsächlich aber war das Fahren kein Problem. Das Auto unbewacht in der Landschaft, am besten noch mit sämtlichen Gepäck, stehenlassen muss man ja nicht unbedingt.

Aber das gilt ja auch für unser Land. Bei einer »zufälligen« Panne sollte man nicht die »zufällig« herbeieilende Hilfe annehmen. Allerdings sollte man möglichst einen Jeep mieten, da die Straßen in den Bergen oftmals einen recht hohen Achsstand erfordern. Die Abgabe des Wagens war kein Problem.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

Unsere Erfahrungen mit Erlebe Costa Rica waren durchweg gut.
Die Reisebeschreibung war ehrlich, die Mitarbeiter freundlich und der Preis angemessen. Jedoch darf man nicht übersehen, dass man in einem Land wie Costa Rica ab und zu die Initiative ergreifen muss, um zurechtzukommen. Auch haben die Vouchers, die wir vor Ort bekommen haben, nicht immer mit den Angaben unserer Reisebeschreibung übereingestimmt.

So sollten wir bei Fortuna eigentlich schon am ersten Abend ins Thermalbad gehen, der Gutschein war aber auf den zweiten Tag ausgestellt. Abgesehen davon, dass es etwas verwirrend ist, ist es aber auch nicht tragisch, da man eh viel lieber ins heiße Thermalwasser steigt, wenn man den Tag über am Vulkan wandern war.

Unsere Fahrten mit dem Mietwagen durch Costa Rica

Wegbeschreibung von Guapiles über La Fortuna nach Monteverde

Zu den Reisetipps kommen nun auch die Fahrten durch Costa Rica mit den verschiedenen Etappen:

Nach der Rückkehr von den Lagunen Tortugueros werden wir am Restaurant Selva Tropical gelassen, wo wir (gut zwei Stunden später!) unseren Mietwagen bekommen. Von hier geht es zunächst nach links in Richtung San Jose.
Nach der Abzweigung zu Guapiles setzen wir unsere Fahrt 13 km fort und dann biegen dann nach rechts in Richtung Rio Frio und Puerto Viejo ab.

Diese flache Straße führt durch Bananen- und Palmplantagen. Nach fast 40 km erreichen wir eine T-Kreuzung, wo wir nach links abbiegen. (Zur rechten Seite sind es zwei Kilometer bis zum Dorf Puerto Viejo de Sarapiqui, wo es eine Bank gibt).


Von der T-Kreuzung sind es ungefähr 31 km, durch die Dörfer Chilamate und La Virgen, bis nach San Miguel.
In San Miguel biegen wir nach rechts in Richtung Rio Cuarto und Aguas Zarcas (24 km von San Miguel) ab. Achtung: in Rio Cuarto gibt es ein kleines Schild nach Muelle, welchen man folgen muss, was in der Vielzahl der anderen Schilder und Werbeplakate aber kaum zu sehen ist.

Also verpassen wir es erstmal, fahren etwas später über den Rio Cuarto, wenden und biegen dann im Dorf Rio Cuarto an der zweiten Kreuzung nach links ab. Von dieser Seite gibt es ein großes Schild zum Nationalpark Arenal. Ungefähr 3 km nach Aguas Zarcas gabelt sich die Straße, wo wir links fahren (wer geradeaus fährt, kommt zum Dorf Pital - dieses soll ziemlich nett sein, ist aber weit ab vom Weg).


In der Umgebung von Muelle gibt es viele Orangenplantagen. Vor Muelle (46 km von San Miguel) folgen wir den Zeichen für El Tanque und dann nach La Fortuna bzw. den Schildern zum Nationapark Arenal. Von San Miguel zu La Fortuna sind es ungefähr 75 km.
Durch die Stadt La Fortuna fahren wir geradeaus hindurch (hier gibt es Banken, Apotheken. Läden und anderes, aber auch eine zweispurige Einbahnstraße in Richtung Arenal).

Etwa zwei Kilometer außerhalb der Stadt sehen wir auf der rechten Seite einen Friedhof. Direkt danach ist auf der linken Seite die Schotterstraße zum Hotel Arenal Oasis. Die letzten 750 Meter geht es über Schlaglöcher und Steinen. Nachdem wir einen Bach überquert haben, kommt auf der rechten Seite der Eingang zum Hotel Oasis.

Fahrt von La Fortuna nach Santa Elena

Vom Hotel Oasis fahren wir zurück zur Hauptstraße, wo wir nach links abbiegen. Nachdem wir am Vulkan Arenal vorbei und über den Damm gefahren sind, folgen wir der Straße um den See. Von Fortuna de San Carlos sind es ungefähr 45 km bis nach Nuevo Arenal. Dort folgen wir den Schildern nach Tilaran, das 75 km von La Fortuna entfernt ist.

Besonders während der letzten 15 km vor Tilaran bieten sich uns immer wieder wirklich schöne Aussichten über den Arenal See.
Wir durchqueren Tilaran in Richtung Quebrada Grande. Noch vor Quebrada Grande halten wir uns links in Richtung Dos de Tilaran. Die Straße ist ab da nicht mehr gepflastert und befindet sich gewöhnlich in einem ziemlich schlimmen Zustand.


Nach Dos kommen wir zu Cabaceras und folgen den Schildern Richtung Santa Elena und Monteverde. Von Tilaran bis Dos sind es ungefähr 22 km. Und von dort bis Santa Elena weitere 20. Obwohl die Straße schlecht ist, sind die Ansichten über die Berglandschaft sehr hübsch, was uns für die niedrige Geschwindigkeit entschädigt.

In Santa Elena (wo es eine Bank und eine Tankstelle gibt) kommen wir wieder auf eine richtige Straße, fahren wir an der freiwilligen Mautstelle vorbei und weiter geradeaus zum Supermarkt, wo wir der Hauptstraße folgen (rechts halten). Nach etwa 500 Metern sehen wir vor einem Anstieg die bogenförmige Zufahrt zum Hotel Finca Valverde auf der linken Seite.

Wegbeschreibung von Monteverde nach Rincon de la Vieja

Vom Nebelwald bei Santa Elena fahren wir nach La Cruz und folgen den Zeichen nach Las Juntas. Die Straße ist ebenso schlecht wie immer, aber Verbesserungen sind vorgesehen und die Landschaft ist auch hier wieder atemberaubend schön. Bis Las Juntas sind es ungefähr 35 km.
Nachdem wir Las Juntas erreichen, durchqueren wir die Stadt und setzen unsere Fahrt fort, bis wir auf den panamerikanischen Highway stoßen.

Dort biegen wir nach rechts ab. 26 km von hier passieren wir Canas (vier Kilometer nördlich von Canas befindet sich auf der rechten Seite Las Pumas, eine private Tierauffangstation für Raubkatzen - das Schild steht ungünstig), dann nach weiteren 23 km Bagaces, und nach  nochmals 25 km kommen wir zu der großen Straßenkreuzung Liberias, wo es mehrere Tankstellen (ein bestimmter Hinweis...) gibt.


Hier fahren wir geradeaus weiter. Es ist aber auch möglich, an der Kreuzung nach rechts abzubiegen und sich zuerst Liberia anzusehen (Banken und Supermärkte). Beim Zentralpark von Liberia gibt es einen Wachmann, der gegen ein kleines Trinkgeld auf den Wagen acht gibt.
Nach ungefähr 5 km ab der Kreuzung befindet sich - inmitten eines Schilderwaldes - rechts die Ausfahrt zum Nationalpark Rincon de la Vieja. Wir folgen diesem Weg und kommen nach ungefähr 13 km (ab Liberia) zum Dorf Curubandé. Bei einer Gabelung halten wir uns links.

Wir fahren weiter, bis wir auf der linken Seite ein 2-stöckiges Holzhaus sehen bzw. sehen könnten, wäre es nicht von einem großen Baum verdeckt. Dort biegen wir nach links in die Zufahrt zum Hotel Casa Aroma del Campo (vom Highway bis hier sind es genau 12,8 Kilometer). Verpasst man die Zufahrt zum Hotel, erreicht man etwas weiter ein Tor, wo man eine Gebühr bezahlen muss. In dem Fall hieße es dann umdrehen und etwa anderthalb Kilometer zurückfahren.

Wegbeschreibung von Liberia nach Samara

Von Casa Rual Aroma de Campo bzw. dem Nationalpark Rincon de la Vieja kehren wir zum panamerikanischen Highway zurück, wo wir nach links abbiegen und bis zu den Verkehrsampeln und Tankstellen von Liberia fahren.
An der Kreuzung mit den Tankstellen (und einem Restaurant) biegen wir nach rechts in Richtung Flughafen (10 km) ab. Wir folgen der Hauptstraße, durchqueren Dörfer wie Palmira (23 km), Filadelfia (31 km), Belen (37 km) und weiter unten Santa Cruz (55 km).

Hier müssen wir geradeaus weiter fahren. Man kann aber auch nach rechts abbiegen, um ins Dorf (Bank und Tankstelle) zu gelangen. Genauso kann man nach links abbiegen und nach Santa Barbara fahren, wo man dann nach rechts in Richtung Guatil abbiegt. Guatil ist wegen seiner einheimischen Töpferwaren berühmt; dieser Umweg ist ungefähr 12 km pro Strecke. Jedenfalls passieren wir Santa Cruz und setzen unsere Fahrt nach Nicoya (22 km von Santa Cruz) fort.


An einer großen Straßenkreuzung biegen wir in die Stadt von Nicoya nach rechts ab, durchqueren die Stadt und folgen den Schildern nach Samara. Von Nicoya bis Samara sind es weitere 38 km. In Samara ankommend, sehen wir gleich am Ortseingang (etwa 400 Meter vor dem Strand) das Hotel Giada auf unserer linken Seite.

Bereits fünf Kilometer vor Samara kommen wir bei einer Tankstelle vorbei. Sie ist weit und breit die einzige Tankstelle und akzeptiert leider keine Kreditkarten. Ein Geldautomat findet sich jedoch in der Bank von Samara - dieser funktioniert allerdings nicht immer, weshalb man besser schon vorher ein wenig Geld fürs Tanken  holt.

Wegbeschreibung von Samara nach Manuel Antonia, Hotel Mare Nostrvm

Von Hängemattenstrand Samara fahren wir zurück nach Nicoya und durchqueren die Stadt (Achtung: Einbahnstraße), bis wir die Kreuzung zum Highway 21 erreichen und rechts abbiegen. Wir folgen dem Highway nach Pueblo Viejo (13 km von der Kreuzung bei Nicoya), und wechseln auf den Highway 18.

Wir folgen dieser Straße, fahren durch Tres Esquinas und Quebrada Honda und erreichen eine große Brücke, die den Tempisque Fluss überquert (bisher ist keine Gebühr zu zahlen, aber es wird im Parlament diskutiert). Nach der Brücke sind es ungefähr 25 km bis zur Panamerikanischen Autobahn, wo wir nach rechts abbiegen.


Nach ungefähr 50 km kommen wir zur Ausfahrt von Puntarenas, wo wir den Schildern des Highways 27 Richtung nach El Roble (6 km nach der Kreuzung), Barrancas und Puerto-Harbour folgen (hier begleitet ein Radweg die Straße). In diesem Containerhafen gibt es die Möglichkeit, gleich hinter der Brücke von der Route abzuweichen und nach Mata Limon zu fahren.

Dort gibt es interessante Mangrovenwälder und - etwas höher gelegen - einige kleine Restaurants.
Um jedoch zum Nationalpark Manuel Antonio zu kommen, muss man geradeaus weiter fahren und den Schildern Richtung Jaco und Quepos folgen.


Ungefähr 10 km weiter kommen wir zu einer langen Brücke, die den Tarcoles Fluss überquert; hier lohnt sich ein kurzer Stop, weil häufig Krokodile zu sehen sind (das Auto nicht aus den Augen lassen!

Von uns ist immer einer im Wagen sitzen geblieben). Ungefähr 3 km nach dieser Brücke passieren wir den Eingang zum Nationalpark Leona Resort und 22 km nach der Tarcoles-Brücke kommen wir zur ersten Ausfahrt des Jaco Strandes.


Wir jedoch fahren weiter geradeaus, da es immer noch 70 km bis nach Quepos sind. Dabei kommen wir an einigen afrikanischen Ölpalm-Plantagen vorbei und - etwa 50 km von Jaco entfernt - durch die kleine Stadt Parrita.
In Quepos schließlich gabelt sich die Straße. Hier folgen wir der Straße nach links - andernfalls kämen wir zur Strandpromenade. Nach drei Blöcken, bei einem kleinen Park auf der rechten Seite, biegen wir nach links ab. Nach weiteren drei Blöcken passieren wir ein Fußballplatz und biegen an dessen Ende nach rechts in Richtung Manuel Antonio ab.

Achtung: an der Seite der Straße gibt es Abläufe, die sehr tief und stelleweise kaum zu sehen sind. Nach ungefähr eineinhalb Kilometer kommen wir zum Restaurant Mono Azul und biegen direkt danach links in die schmale Zufahrt zum Hotel Mare Nostrum. Nach etwa 200 Metern befindet sich auf der rechten Seite die Einfahrt zum Hotel.

Wegbeschreibung von Manuel Antonia nach San Jose, Gran Hotel Costa Rica

Vom Hotel Mare Nostrum kehren wir zur Hauptstraße zurück und biegen nach rechts Richtung Quepos ab. Sobald wir in Quepos sind, sehen wir den Fußballplatz auf der linken Seite und rechts eine Kirche.

Wir halten gerade darauf zu und nehmen dann die erste Straße nach links (wenn man geradeaus weiter fährt, kommt man zum Krankenhaus und weiter unten zum lokalen Flughafen). Weiter unten nehmen wir eine weitere Linkskurve und biegen dann nach rechts auf die Hauptstraße nach San Jose.


Die Gesamtentfernung nach San Jose ist ungefähr 180 km. Auf der Fahrt kommen wir durch die Dörfer Parrita (26 km), Jaco (70 km) und Orotina; aber Vorsicht: ungefähr 100 km nach Quepos geht es nach rechts und etwas später nochmals. Hier folgen wir den Schildern Richtung Orotina und San Jose.

Nach Orotina kommen wir nach San Mateo (Achtung: es gibt zwei Routen nach San Jose. Dort wo man die Wahl hat, biegt man nach links ab und kommt wenig später nach San Mateo). Dort fängt der lange Aufstieg ins Zentraltal an. Diese schmale, kurvige Straße bietet einige schöne Aussichten, wenn man sich umsieht. Nach einer Weile kommen wir durch die kleine Stadt Atenas, und folgen immer weiter den Schildern nach San Jose.


Nach La Garrita kommen wir an einigen großen Schmieröltankanlagen und Zisternen (auf der rechten Seite) mit dem Namen der Costa Rica Raffinerie vorbei: Recope. Hier biegen wir nach rechts auf die Panamerikanische Autobahn ab (es gibt nur ein kleines Zeichen, das nach San Jose und den Flughafen hinweist). Auch diese Stelle sieht ein wenig seltsam aus, da die Zufahrt zum Highway eigentlich keine Hauptverkehrsstraße erwarten lässt.

Ungefähr 16 km nach dem Flughafen kommen wir nach San Jose und zu einer großen Kreuzung mit Verkehrsampeln. Auf der rechten Seite sehen wir den Sabana Park (Sabana ist schon vorher ausgeschildert, die angegebene Entfernung zum Stadtteil und Park ist gleich). Etwa 100 Meter weiter biegen wir nach links auf eine breite Allee ab, dem Paseo Colon (die Verlängerung der Hauptallee). Bei starkem Verkehrsaufkommen regeln Polizisten den Verkehr.


Wir folgen dieser Allee acht Blöcke weit, bis die Straße (direkt vor einem Geschäft mit der Aufschrift »Penny Lane« an der linken Ecke) nach rechts und gleich danach wieder nach links abbiegt - diesen Schlenker bringt die Verkehrsregelung mit sich. Danach sind wir auf der Zweiten Allee.

Wir folgen dieser Allee und passieren die Kathedrale und den Zentralpark auf der rechten Seite. Etwa 120 Meter weiter unten sehen wir das National-Theater auf der linken Seite sowie das Gran-Hotel Costa Rica. Achtung: die Einfahrt ist am ganz am linken Rand des Blocks.