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Hotel Arenal Oasis bei La Fortuna

Von Guapiles geht es für uns per Mietjeep weiter. Dieser sollte laut Reisebeschreibung bereits auf uns warten. Leider nicht laut dem Voucher, den wir bei der Ankunft in Costa Rica bekommen haben. So müssen wir nach dem Mittagessen über eine Stunde beim Selva Tropical ausharren, bis dann endlich (um 14 Uhr) unser Jeep kommt. Wobei - eigentlich hatte ich schon vorher gehofft, dass unser Auto gebracht wird.
Die Größe des Wagens hätte auch gepasst. Also hingelaufen und auf halbem Weg gemerkt »ups, da sitzt eine junge Frau drin«.

Damit war klar: egal, wie ich mich jetzt verhalte, es kann nur falsch sein. Also frag ich, ob sie von »National Car Rental« sei und führe sie nach ihrem »I hope so« bzw. nachdem sie meinen Namen nicht gut versteht, zu Annette an den Tisch. Aber nein, sie ist von »Adobe« und hatte natürlich keinen Jeep für uns. Annette grinste dann nur noch und meinte, Minuten später: »Das ist typisch. Mein Mann ist kurz allein und schon hat er die hübscheste Tica im Schlepptau...«

Arenal Oasis
unser Bungalow (Nr. 2)

Als wir endlich unseren Jeep haben, geht es über gut ausgebaute Straßen nach La Fortuna bzw. an den Fuß des Vulkans Arenal. Leider regnet es die allermeiste Zeit, sodass wir keine Lust haben, unterwegs für ein paar Fotos anzuhalten. Zu sehen gibt es aber eh nicht viel, außer ein paar Plantagen, Flüsse und Dörfer.

Durch die späte Abfahrt (14.30 Uhr) kommen wir erst bei Einbruch der Dunkelheit beim Hotel Arenal Oasis an. Der Vulkan, auch wenn wir genau drauf zu gefahren sind, ist nicht zu sehen. Der Empfang im Hotel aber ist freundlich und unkompliziert. So kann ich schon bald über die holprige Zufahrt zu unserem kleinen Bungalow (Nr. 2) fahren und daneben parken.

im Restaurant des Hotels
Blick zur Küche

Der Bungalow besteht aus nur einem Zimmer. Innen erwarten uns zwei geräumige Betten (= eines für unsere Klamotten), das Bad ist sauber, die Dusche geräumig und - ganz wichtig - hier gibt es Fenster, die sich über eine Kippmechanik ähnlich einer Jalousie schließen lassen.

Auch schön finden wir die Terrasse, die mit zwei Schaukelstühlen zum Verweilen einlädt und auf der wir am nächsten Nachmittag unsere mitgebrachten Weihnachtsbrötle essen werden (nachdem wir mit ihnen stundenlang Wandern waren).

hier lässt sich jeder gerne fotografieren

In der Nähe unseres Bungalows beginnt ein Rundweg durch den angrenzenden Wald. Die Familie, der das Hotel gehört, hat hier ein paar Terrarien sowie einen Wasserlauf mit Teich angelegt. So wie es aussieht, soll außerdem ein Gehege für Schmetterlinge errichtet werden.
Da es aber schon dunkel ist und immer noch ein wenig tröpfelt, laufen wir aber nur einmal geschwind durch und gehen dann ins kleine Restaurant des Hotels (ja, hier ist alles einfach klein - aber schön, hübsch, gemütlich...).
Weil es nur wenige Gäste gibt, wird alles frisch zubereitet. Das heißt: Vorbestellen ist von Vorteil. Frisch geduscht, müssen wir dann zwar immer noch ein wenig auf unser Essen warten. Weil alles nett eingerichtet und familiär ist, lässt es sich jedoch gut aushalten. Ganz abgesehen davon, dass wir erstmal schauen müssen, was am nächsten Tag alles auf unserem Programm steht.

VG Wort
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