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Südtor und Stadtmauer von Xian

erste Wolkenkratzer in Xi´an

Selbst beim Feierabendstau mit dem Bus nur fünf Minuten vom Südtor (Nan Men) entfernt, lag unser Wunsch nahe, nochmal zu einer der beiden Wildganspagoden zu fahren. Immerhin wurden dort vom berühmten Indienpilger Xuanzang (602-664) die buddhistischen Schriften ins Chinesische übersetzt.
Wie schon erwähnt, war dieses leider nicht möglich, da allein die Fahrt zur Pagode bzw. wieder zurück laut unserem ortsunkundigen Xi´an-Reiseführer zwei Stunden benötigt hätte ...

Blick vom Südtor zu einer Pagode - KFC

In der nicht auf dem Reiseprogramm stehenden zweiten Seidenfabrik, die wir in China besichtigen mussten, meinten mehrere der Reisegruppe, dass er sie am Abend offenbar nicht verstanden hatte. Tatsächlich wollte niemand so gerne in die stinklangweilige Fabrik bis vielleicht auf Mă, der dabei bei fast allen Reiseteilnehmern sein gesamtes Trinkgeld verspielt hatte. Auch war dies die einzige Extraverkaufsveranstaltung, bei der wir vorher nicht gefragt wurden, ob uns das interessiert.
Nach dieser Aktion bekam Mă tatsächlich nur von zwei Damen ein bisschen Chinageld, und das auch nur, weil diese nicht mitbekommen hatten, wie er uns angelogen hatte.

Laternengang am Südtor (Nan Men)
Anne beim Südtor (Nan Men)

Zurück zum Thema:
Xi´an beeindruckt heute mit seiner großen Stadtmauer, welche während der Ming-Dynastie (1368 - 1644) erbaut wurde und als die besterhaltene chinesische Stadtmauer gilt. Die insgesamt 12 km lange, 12 m hohe und oben bis zu 14 m breite Mauer galt damals zur Verteidigung gegen die kurz zuvor zurückgedrängten Mongolen und wird nur vom Xi´aner Bahnhof auf einer Länge von 300 Meter unterbrochen.

Während also die Chinesen damals auf ihrer Mauer saßen und auf die Mongolen warteten, kamen statt derer die Mandschuren, die (leider) einen Sonderzug gechartert hatten, um die Qing-Dynastie (1644 - 1911) zu etablieren ... (auauau)

Südtor in Xian
Anne und Lars beim Südtor von Xian
VG Wort
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