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Ende unserer Rundreise durch China

Arbeiterdenkmal Platz zum Tor des himmlischen Frieden

Irgendwann muss jeder Urlaub einmal sein Ende finden. Leider, denn China hat noch sehr viel mehr zu bieten als in den paar Tagen erlebbar war.
Ob wir ein zweites Mal nach China reisen werden, wissen wir nicht, lohnen würde es sich allemal.
Ich denke nur an den Stelenwald, die große Moschee, die beiden Wildganspagoden (!) und habe damit mögliche Ziele nur einer der fünf Städte genannt.

Große Mauer

Aus keinem anderen Urlaub konnten wir bisher soviele verschiedene Erinnerungen mitnehmen, wie aus diesem fernen Land mit seiner Geschichte voller Kriege, Wirren, Zerstörungen und Wiederaufbau. Beim Erzählen kommen wir in der zeitlichen Abfolge ständig durcheinander, wissen nicht, wo wir anfangen sollen, vergessen immer irgendetwas und wissen dabei doch unsere Zuhörer bis zur Aufnahmegrenze zu bequatschen.

Elefant der Geisterallee

In Zahlen sind wir sechs mal geflogen, sieben mal Boot gefahren, haben sechs Trams benutzt, waren wir zweimal mit der U-Bahn unterwegs, fuhren mit zwei Hochgeschwindigkeitslifts und einer Rikscha, wurden von insgesamt fünf Reiseleitern begleitet und hatten zeitweise vier verschiedene Währungen im Portemonnaie.
Verschossen haben wir in der Zeit siebzehn Filme, brauchten aber nicht eine Tablette gegen Durchfall (-;

Annette und Lars im Mövenpick Hongkong

Oft liest man im Internet über unfreundliche Chinesen und viele Berichte enden mit »China - nie wieder« oder ähnlichem.
Oft werden diese Berichte von Rucksacktouristen geschrieben, die zum Schluss kommen, China sei nicht für Individualtourismus geeignet.
Wir denken, dass dies sehr wohl möglich ist. Allerdings sollte man sich ausreichend vorbereiten, was bedeutet: Vor der Reise alle nötigen Flug-, Zug- und Boottickets kaufen, die nötigen Hotelzimmer buchen, Mandarin in Sprache und Schrift lernen (im Süden zudem Kantonesisch) sowie für jeden Teilnehmer wenigstens 5.000 Euro als Notreserve mitnehmen ...

Jumbo am Flughafen Hongkong International Airport

Der Rückflug bescherte uns zum ersten Mal, seit wir fliegen, einen Jumbo. Also echt, ein bisschen plump ist so ein Teil ja schon, ganz zu schweigen von dem zeitweise sehr unruhigen Flug. Wir saßen im Heck, hatten dadurch einiges mehr Platz als die 50 Reihen vor uns und außerdem das Gefühl, als würde der Flieger mit dem Schwanz wedeln.

Die Sicht über ein vereistes Sibirien und Stalingrad (?) jedoch war ungetrübt. Außerdem fanden wir zwischen den Turbulenzen über Asien endlich die Zeit für all die vielen Ansichtskarten, die noch geschrieben werden wollten.

Zurück in Frankfurt, wurden dann ein paar unserer Reisegruppe interviewt, als wir (hintendran) strahlend durchs Bild liefen, dass auch ja unsere Eltern und Arbeitskollegen schon kurz nach der Landung mitbekamen:
Das war eine wirklich superschöne Reise!

Einen Tag darauf brachen bei mir die Röteln aus, zusammen aber hatten wir noch was ganz anderes anzumelden ... (-;

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