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Reisefieber

Vorbereitung auf China

Rote Flaggen am Platz des himmlischen Friedens

Bereits kurz nach dem letzten Urlaub, in welchem Annette soviel Panik schob (es könnten alle schönen Ziele im Frühjahr bereits ausgebucht sein ...), dass ich ihr ein Urlaubsplanverbot auferlegen musste, saß diesmal ich ganz alleine vor den Katalogen.
Aber wohin?
Erstmal alle Ziele gestrichen, die in den letzten Wochen zur Sprache gekommen waren, mit dem Auto zu erreichen sind oder einfach nicht das haben, was man als Hochzeitsreise bezeichnen konnte.

Danach blieb ungefähr ein Land übrig, das wir als »Impressionen Chinas« bei Tui buchten.
Reisefieber. Mit diesem Wort lässt sich dann wohl am besten beschreiben, wie wir uns in den Monaten vor der Reise gefühlt haben.

Anruf über Anruf mussten die armen Leute bei der Tui über sich ergehen lassen, ob die Mindestteilnehmerzahl mit ja nur zehn Leuten denn endlich erreicht sei?

Pagode am Himmelstempel

Erst vier Wochen vor Beginn der Reise, und damit nach den empfohlenen Impfungen (Hepatitis A und B sowie Typhus) sowie den Anträgen zum Reisevisum, konnten wir aufatmen. Die Absagefrist war vorüber, bei uns hatte sich bis dato niemand gemeldet und die Reiseunterlagen, die Annette im Reisebüro liegen gelassen hatte, hatten wir auch wieder.
Nicht erst, sondern schon sechs Stunden vor Abflug, also wieder mal viel zu früh, kamen wir dann in Frankfurt an, um diesmal als allererste einzuchecken.

Wir müssen die Tui wirklich sehr genervt haben, denn unser erster von insgesamt sechs Flügen bescherte uns bei der Lufthansa gleich mal zwei Plätze in der Businessclass. Schade eigentlich, dass uns dieser Flug nur bis Kopenhagen brachte. Obwohl, die Maschinen der SAS mit z.B. eigenem Monitor für jeden einzelnen Platz,

Spielecomputer mit Joystick und zwei Kameraperspektiven (nach vorne, wo die meiste Zeit nur Himmel zu sehen ist, oder nach unten auf ein nächtliches Eurasien) sind sicher auch nicht die schlechtesten. Zumindest konnten wir am frühen Morgen ohne jede Verrenkung auf die Mongolen-Hauptstadt Ulan-Bator hinabsehen.

Chinesiche Mauer
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