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Spaziergang durch die Verbotene Stadt von Peking

Tempel zur Erhaltung der Harmonie
Verbotene Stadt - Kanal unter Brücken der Harmonie

Nördlich des Tores zum Himmlischen Frieden schließt sich die Verbotene Stadt (Gugong) an.
Durch das Mittagstor (Wu Men) gelangten wir in die kaiserliche Anlage, die von 1420 bis 1911 den Ming- und Qing-Kaisern als Sitz diente.
Im Innern des Palastes wird den Besuchern die Wichtigkeit des »Strebens nach Harmonie« deutlich vor Augen geführt.

So durchquerten wir erst das Tor der höchsten Harmonie (Taihe Men), um anschließend die Halle der höchsten Harmonie (Taihe Dian), die Halle der Vollkommenen Harmonie (Zhonghe Dian) sowie die Halle zur Erhaltung der Harmonie (Baohe Dian) kennenzulernen.

Verbotene Stadt
Verbotene Stadt

Hinter dem Tor sowie dem Palast der Himmlischen Reinheit (Qianqing Men) befindet sich die Halle der Berührung von Himmel und Erde (Jiaotai Dian), in welcher die Kaiserinnen gekrönt wurden. Neben dieser Zeremonie diente das Gebäude ausschließlich zur Geburtstagsfeier der Kaiserin.

Ein paar Meter weiter auf der Achse der Hallen erhebt sich der Palast der Irdischen Ruhe (Kunning Gong), in welchem das kaiserliche Paar die Hochzeitsnacht verbrachte. Mit anderen Worten befand sich in dieser Halle die hochkaiserliche Spielwiese.

Wachfiguren auf Dach
Spielwiese des Kaisers
Annette und Lars unter Liebesbaum

Nach der Vielzahl der Tore, Hallen und Paläste sowie einem vor Information überquellenden Kopf gelangten wir schließlich in den kaiserlichen Garten. Hier wurden wir von ineinander verschlungenen »Liebesbäumen« zum Fototermin eingeladen, bevor der erst zweite Foto-Film mit der tatsächlich letzten »Verbotenen-Stadt-Aufnahme« voll war und sich (aus was für Gründen auch immer) nicht mehr zurückspulen ließ. Ein Schreck, den ich so schnell nicht vergessen werde.

VG Wort
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