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Ausflug zum Sommerpalast von Peking

Wandelgang mit Malereien von mystischen Szenen

Eingang zum Sommerpalast

Im ersten Hotel der Reise, dem Gloria Plaza, angekommen, lud uns auch schon ein wandfüllendes Plakat zu den »Deutschen Essenswochen« ein. Sauerkraut mit Eisbein? Kein Problem. Statt es uns bei guter Hausmannskost gut gehen zu lassen, zogen wir da doch lieber eine erfrischende Dusche vor, bevor wir zum ersten Programmpunkt aufbrachen.

Den Mond einladendes Tor - Yaoyue Men
Decke im Wandelgang
Annette im Sommerpalast

Im Garten der Harmonischen Einheit (Yihe Yuan), besser bekannt als Sommerpalast, mussten wir leider erfahren, was in Peking Smog bedeutet. Tatsächlich atmen Pekinger an nur einem Wintertag soviel Dreck wie von 40 Zigaretten ein.

Bereits im Jahr 1153 begonnen, arbeiteten nicht weniger als die Kaiser vierer Dynastien an dem Bau, der 1764 zur Zeit der Qing-Dynastie fertig gestellt wurde.

Keine hundert Jahre nach seiner Fertigstellung wurde die Anlage 1860 von Engländern und Franzosen schon wieder zerstört, um den Kaiserhof zu demütigen. Der Wiederaufbau des Sommerpalastes schließlich begann 28 Jahre später,

als der Prinz Xi Xuan zum Marinechef ernannt wurde und aus Dankbarkeit Gelder für den Wiederaufbau der kaiserlichen Flotte in den Garten umleitete. Das bekannteste Bauwerk dieser Zeit ist das Marmorschiff (Qingyan Fang).

Teich im Sommerpalast
Marmorschiff (Qinyan Fang)

Als letzte Herrscherin in der Geschichte der chinesischen Dynastien, verbrachte die ehemalige Konkubine dritten Ranges, spätere Kaiserin-Witwe und Despotin Cixi, die heißen Sommermonate in den weitläufigen Anlagen rund um den Kunming-See.

Heute besticht der Sommerpalast vor allem mit seinem 728 m langen Wandelgang mit Malereien von über 2.000 mystischen Szenen, seinen vielen Tempeln sowie der sehr gut erhaltenen Gartenanlage.

VG Wort
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