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Ludiyan - Schilfrohrflötenhöhle

Wie die Armee von Xi´an wurde die Schilfrohrflötenhöhle ebenfalls von einem Bauern entdeckt, bzw. wiederentdeckt, da die Höhle den Einwohnern bereits zu früheren Unruhezeiten als Zuflucht diente. Die Bezeichnung »Schilfrohrflötenhöhle« ist dabei ein typisch deutsches Wort,

welches in dieser Länge und Zusammensetzung aus vier Einzelwörtern in keiner anderen Sprache (außer Bayrisch - vielleicht) möglich ist. Kein Wunder also, dass Líu mehrere Anläufe für diesen chinesischen Zungenbrecher brauchte und uns lieber den chinesischen Namen »Ludiyan« genannt hätte.

Schilfrohrflötenhöhle
Schilfrohrflötenhöhle

Ein Schneemann, Weihnachtsbaum, mehrere Löwen, eine Unzahl von Wassertieren sowie ein kompletter Gemüsegarten sind nur einige Beispiele, die von den Tropfsteinen (Stalagmiten unten, Stalaktiten oben) geformt werden.

Sicher darf bei den verschiedenen Figuren nicht die beinah grenzenlose Fantasie der Chinesen vergessen werden, doch nach spätestens zehn Reisweinen lassen sich mühelos tausende von Trollen, Quallen und Sonnenblumen entdecken ...

Schilfrohrflötenhöhle
Schilfrohrflötenhöhle
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