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Guilin-Stadt

Tröröö
Parkanlage am Aussichtsfelsen

Kitsch gefällig? Kein Problem, dafür gibt es den Aussichtskarstfelsen mitten in Guilin mit seinen beiden »Elefanten« sowie einer Menge Blumen (diese stehen übrigens meistens noch in ihren  Töpfen). Wer die 300 Stufen zur obersten Aussichtsplattform nicht ersteigen will, kann sich in aller Ruhe die in dem hohlen Felsen angebrachten Buddhafiguren anschauen.

Ein großer Vorteil erleben hierbei diejenigen, welche unbedingt ein paar Buddhabilder brauchen. Zwar wimmelt es hier sehr von Chinesen, diese sind in aller Regel jedoch sehr übersichtlich, wodurch sich selbst aus der dritten oder vierten Reihe noch gute Fotos machen lassen.

Buddhas
Fotosession vorm Busenberg Nr. 577

300 Stufen sind ja eigentlich eine ganze Menge, verglichen mit einer China-Mauer-Besteigung ... *lach*. Einen kurzen Augenblick später standen wir damit also auf dem »Gipfel«. Weil das Wetter trotz Sonnenschein allerdings kaum etwas von seiner Diesigkeit verloren hatte, entstand vor dem Hintergrund eines »Bh-Berges« von jedem Paar unserer Gruppe wenigstens eine Aufnahme.

Der Begriff »Bh-Berg« stammt dabei nicht von mir, sondern entstand aufgrund der chinesischen Fantasie, welche in den verschiedenen Felsen spielende Drachen, Pferdegemälde, einen betenden Jungen und ca. 100 weitere Motive sehen, während wir zumeist nur »Busenberge« erkannten.

Annette und Lars haben Schwein gehabt
Schwertprüfstelle
Salzwasserperlenmodenschau

Ein Motiv erkannten wir aber doch ganz gut. Und zwar gab es mal einen Ritter, der ein Schwert bestellte. Weil er sich nicht sicher war, ob das Schwert scharf genug ist, schlug er es gegen einen Felsen. Der dabei durchgeschlagene Felsen heißt seitdem »Schwertprüfstelle«.

Anschließend meldete sich Annettes Erkältung zurück, weshalb ich alleine zur nächsten Modenschau durfte. Weil es dabei nicht um die Kleider, sondern um Salzwasserperlen ging, wurde uns (d.h. unserer Gruppe) vorher eine drei Jahre alte Salzwassermuschel mit einer einzelnen Perle geöffnet. Im Gegensatz zu den Süßwasserperlen wurde diese zwar nicht als Souvenir verteilt ... naja, auf Chinesisch heißt das glaub »Langfing« (nicht zu verwechseln mit dem »Langfingfang«).

VG Wort