Phrígana

Schlucht mit Bucht nahe Porto Koufo
Blick über Kalamítsi zum Berg Áthos
Annette vor einer Schlucht nahe Porto Koufo

Bei Kilometer 88 der Rundstraße erstaunt angeblich jeder Fotograf. Denn, so verrät unser Reiseführer, »hier gibt es tatsächlich eine griechische Landschaft, in der kein einziges Strom- oder Telegrafenkabel« (geschweige denn ein Haus) zu sehen ist.
Nun gut, lenken wir unseren tapferen C2 einmal mehr an die Seite und lassen diese - leider doch nicht ganz so verheißungsvolle - Gegend auf uns wirken. Zwar stimmt es, dass keine Masten und Kabel das Landschaftsbild verschandeln. In jede Richtung darf man jedoch nicht blicken. Und da außer ein paar karger Felsen und Schluchten auch sonst nicht viel zu sehen ist, dürften die Fotografen mit ihren Aufnahmen in der Regel recht schnell fertig sein.

Bildstock bei der Taverne Panorama

Lohnenswerter sehen wir da eine Pause bei der Taverne Panórama. Gerne hätten wir hier eine richtige Rast eingelegt, vielleicht einen warmen Schoki getrunken oder eine Kleinigkeit gegessen. Dummerweise aber rentiert sich das Geschäft selbst an sonnigen Wintertagen nicht, sodass wir vor verschlossenen Türen stehen.
Umso schöner ist dafür der Ausblick über den Singitischen Golf zur Mönchsrepublik Ágio Óros. Dort streckt der Berg Áthos nur wenige Kilometer von der Küste entfernt seinen 2030 Meter hohen Gipfel in den Himmel und ist - wie um uns zu belohnen - sogar zeitweise völlig frei von Wolken.

Blick vom Strand zur Mönchsrepublik Ágio Óros
Hafen von Kalamítsi
VG Wort