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Parthenónas

Parthenonas
Parthenonas

Als 1970, keine 40 Jahre nach der Gründung, die letzte Familie Parthenónas verließ, glich das makedonische Bergdorf die nachfolgenden sieben Jahre einem Geisterdorf. Viele der meist zweigeschossigen Natursteinhäuser fielen in sich zusammen oder wurden vom Wind ihrer roten Dachziegel beraubt, während dorniges Gestrüpp die Grundstücke eroberte.

Einzig der Lage an einem Hang, 350 Meter über den Meer und mit Blick über den Toroneischen Golf, konnte der Verfall nichts anhaben. So wundert es nicht, dass die idyllische Siedlung gleichermaßen von Einheimischen wie Ausländern als Sommerresidenz wiederentdeckt wurde.

Blick in die Vergangenheit (?)
Kirche in Parthenonas

Seitdem ist der Ort zu neuem Leben erwacht, wird die kleine Kapelle gepflegt und in der Kirche Gottesdienst gehalten. Daneben haben inzwischen außerdem eine Pension und zwei Tavernen ihre Türen für Besucher geöffnet und laden die wieder instand gesetzten Steinplattenwege zu kurzen, wenn auch schweißtreibenden Spaziergängen ein. Außerdem gibt es ein kleines Museum, was jedoch nur selten geöffnet ist.

Parthenonas - Blick vom Museum zum Ort
Kapelle in Parthenonas
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