Ágios Geórgios

Sofronios Basilika - Ágios Stefanos
Sofronios Basilika - Ágios Stefanos
Sofronios Basilika - Ágios Stefanos

Von Nikíti aus unternehmen wir einen kleinen Abstecher zu den Überresten zweier Basiliken aus der frühchristlichen, hellenistischen Zeit. Diese finden wir zur Abwechslung, da gut ausgeschildert, mühelos. Vorbei am kleinen Campingplatz Nikítis kommen wir bald zu einer überdachten Ausgrabungsstätte. Leider ist der Zugang zum Tempel Ágios Stefanos versperrt, das Kassenhäuschen unbesetzt. Aber auch durch den Zaun lassen sich die freigelegten, gut erhaltenen Bodenmosaike gut erkennen.

Olivenbäume im eigenen Saft gezogen

Direkt neben der Halle befindet sich eine Olivenbaumschule. Originell ist, dass die jungen Bäume quasi im eigenen Saft gezogen werden. Als Töpfe verwenden die Griechen nämlich große Olivenöldosen und -kanister. Genauso versuchen die Baumschulisten, den wenigen Verkehr vor ihrem Lkw zu warnen, den sie kurz hinter einer Rechtskurve parken. Leider aber haben sie den Warnkanister so postiert, dass der einzige Pkw-Fahrer, den wir sehen, ihn erst bemerkt, als die Öldose bereits scheppernd über die Straße schrammt ...

Agios Georgios - Kapelle in Basilika
Agios Georgios Kapelle in Basilika
Agios Georgios - Ziegelhaufen der alten Kirche

Ein paar Schritte weiter kommen wir zur zweiten Basilika, in welcher die Griechen eine kleine Kapelle hineingebaut haben. Von der Basilika selbst zeugen die etwa knie- bis hüfthohen Mauerreste rund um der Kapelle sowie zwei frühchristliche Gräber, in die man hineinschauen kann. Außerdem entdecken wir einen Haufen Ziegel am Fuße eines mächtigen Olivenbaumes, welche noch zur alten Kirche gehören.

Agios Georgios - alter Olivenbaum
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