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Weißer Turm von Thessaloniki

Weißer Turm
Weißer Turm - Blick zum Frachthafen

Genug der Ruinen! Denn nur ein paar Minuten von der kaiserlichen Ausgrabungsstätte entfernt, wartet der »Weiße Turm« auf unseren Besuch. Der rege Stadtverkehr behindert zwar ein wenig den Zugang zum Wahrzeichen Salonikis.

Ein Besuch - und das warten auf eine gefahrlose Lücke - lohnt aber allemal, verspricht der Turm doch eine herrliche Sicht über den Thermäischen Golf bis hin zum schneebedeckten Olymp.

Weißer Turm - das Wahrzeichen Salonikis
Treppenaufgang im Weißen Turm

Sehr angenehm: anstelle der oft steilen Treppen in so manch Kirchengebäuden führt im weißen Turm ein breiter Aufgang mit nur wenigen flachen Stufen auf das Dach. Oben angekommen, erleben wir eine wirkliche Überraschung. Denn während der Himmel über uns noch verhangen ist,

reißt die Wolkendecke am Horizont wie abgeschnitten auf und zeigt sich über den Bergen ein strahlend blauer Himmel. Für uns bedeutet dies eine wunderschöne Weitsicht, verbunden mit der Hoffnung, am späten Nachmittag noch ein paar Sonnenstrahlen genießen zu können.

Weißer Turm - hier kommt das schöne Wetter
Weißer Turm - Sicht zum Olymp
Weißer Turm - Blick in die Innenstadt

Zuvor aber gilt es, ein freies Taxi zur Kástro zu bekommen. Eigentlich sollte dies kein Problem sein, sind wir ihnen bei unserem Rundgang doch ständig begegnet. So sehen wir auch beim Weißen Turm teilweise drei, vier Taxen hintereinander fahren.
Das Problem allerdings ist, die meisten sind bereits besetzt oder aber der Fahrer will nicht zur Altstadt hochfahren. Auch wissen wir nicht, ob es in der Nähe einen geheimen und problemlösenden Taxistand gibt und ob wir zumindest in Fahrtrichtung stehen?
Wenn ich denke, dass es in anderen Gegenden gar nicht so einfach ist, sich ohne Taxi oder Tuc Tuc fort zu bewegen ...? Na ja, lassen wir das, denn schließlich erbarmt sich doch ein Fahrer, uns mitzunehmen.

VG Wort
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