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Bummel durch die Zentrale Markthalle

Schweinestand in der Zentralen Markthalle von Budapest
Zentrale Markthalle

Wie viele andere Einrichtungen, etwa die Freiheitsbrücke, das Kunstgewerbemuseum, die kleine U-Bahn, der große Ring und die Freiheitsbrücke, wurde auch die große (zentrale) Markthalle als eine von insgesamt fünf Hallen anlässlich der Jahrtausendfeier errichtet.

Über einen unterirdischen Kanal mit der Donau verbunden, konnte die zentrale Markhalle früher von Lastkähnen direkt angefahren werden.

Zentrale Markthalle
Gewürzstand in der zentralen Markthalle von Budapest

Zum 1100jährigen Bestehen der Stadt, also 1996, wurde die Markthalle mit ihren drei Verkaufsetagen für umfangreiche Renovierungsarbeiten ein paar Jahre geschlossen.

Damit mussten sich die Händler mitsamt dem Personal und den (angeblich zur Tradition gehörenden und eher unauffällig arbeitenden) Taschendieben für mehrere Jahre in trostlosen Ersatzhallen eines nahe gelegenen Fabrikgebäudes an der Donau durchschlagen.

Fidel im Restaurant oberhalb der Marktstände

Nach Abschluss der Arbeiten haben sich Händler und Taschendiebe zu ihrem angestammten Arbeitsplatz zurückbegeben und bieten die teils vierschrötigen Verkäufer wieder Fisch, Blumen, Obst und Gemüse, zahlreiche Gewürze sowie Fleisch und Wurstwaren feil. Hinzu kommt in der obersten Etage ein wenig Gastronomie und außerdem so ziemlich alles, was der kaufwütige Tourist als Mitbringsel braucht.
Speziell zu Silvester sieht man hier wie auch in den anderen Markthallen und Fleischerläden geschlachtete Ferkel in langen Reihen aufgehängt, die dem Ungarn als traditionelles Neujahrsessen dienen. Schwein gehabt, wer da kein Ferkel ist.

Obststand in der zentralen Markthalle von Budapest
Gewürzstand in der zentralen Markthalle
VG Wort
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