Fischerbastei

Blick zur Donau und (davor) zu der Kirche beim Szilágyi-Platz
Matthiaskirche
Annette und Lars auf der Fischerbastei

Von der Fischerbastei eröffnet sich der schönste Blick über die ungarische Hauptstadt. Kein Wunder also, dass kaum ein Budapest-Besucher an der Bastei vorbeikommt und in der näheren Umgebung fast alles deutschsprachig, wenn nicht sogar in deutscher oder österreichischer Hand ist.

Erbaut wurde die Fischerbastei während der Doppelmonarchie nach Plänen von Frigyes Schulek im neoromanischen Stil. Nach sechs Jahren Bauzeit wurde sie 1905 an Stelle des mittelalterlichen Fischmarktes fertiggestellt. Ihren Namen begründet sie auf den früheren, hier verlaufenden Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, der von der Gilde der Fischer verteidigt wurde.

Fischerbastei
Annette in der Fischerbastei
Reiterstandbild des András Hadik

Vor der von Händlern, Musikern und Touristen gleichermaßen umlagerten Bastei begrüßt das Reiterdenkmal zu ehren des heiligen Stefans, dem ersten König der Ungarn, die Besucher auf dem Berg. Selbst aber genießt der Reiter nicht den Blick entlang der Donau von Obuda, der Margareten-Insel bis weit in den Osten von Pest, sondern richtet seinen Blick auf die Matthiaskirche und den Matthiasbrunnen, bei welchem unter anderem volkstümliche Tänze vorgeführt werden.

Wächterfigur auf der Fischerbastei
Annette in der Fischerbastei
VG Wort