Anzeige

Pfefferplantage in Sarawak

Kakao auf Borneo
Pfefferplantage in Sarawak

Unser nächster Stopp ist bei einer Pfefferplantage. Hier sehen wir, dass der Pfeffer - ähnlich wie die Vanille - Stöcke oder andere Bäumchen benötigt, um nach oben ranken zu können. Nach der Ernte werden die Pfefferkörner getrocknet und anschließend in ein seltsam aussehendes Gerät geworfen. Es ist eine Art senkrecht stehende Schnecke mit zwei Ausgängen, welche das Gewicht nutzt,

um die Körner in zwei Qualitäten aufzuteilen. So fallen die schwereren Pfefferkörner in das eine und die leichteren, nicht für den Export geeigneten Körner in ein zweites Auffanggefäß. Wie das genau funktioniert, können wir nicht erkennen. Dafür aber rasselt es schön, wenn man oben Pfefferkörner hinein wirft.

winzigkleine Kakaoblüte
Pfeffer
da wächst der Pfeffer

Außer dem Pfeffer wachsen auch Kakaobäume auf der Plantage. Für uns ist es immer wieder erstaunlich, wie winzig die Blüte ist, aus der später die große Frucht mit den vielen Kakaobohnen entsteht. Unsere Aufmerksamkeit aber gilt einem anderen Strauch. Er hat leuchtend gelbe, etwa sechs Zentimeter große Blüten. Zu unserer Überraschung entdecken wir am selben Busch rote,

fleischig wirkenden Blüten. Tatsächlich aber sind es die Früchte der Dillenia suffruticosa, wie wir später erfahren. Die Dillenia suffruticosa ist eine in den Tropen beliebte Zierpflanze, deren Blüten nur einen Tag lang blühen, am nächsten Tag jedoch schon von der nächsten Blüte  ersetzt werden. Die Blätter werden in Südostasien auch als Verpackung für Essen verwendet.

Blüte der Dillenia suffruticosa
Frucht der Dillenia suffruticosa
Anzeige