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Abstieg vom Laban Rata Resthouse zur Power Station

Kontrollstation auf dem Weg hoch zum Kinabalu
mit Seilen gesicherter Weg hoch in die Gipfelregion des Kinabalu

Wie beim Aufstieg auf den Kinabalu gilt auch für den Abstieg, dass jeder sein eigenes Tempo frei wählen soll. Eine Einschränkung jedoch gibt es: wer im Laban Rata Resthouse erst nach 10.30 Uhr auscheckt, muss eine zusätzliche Gebühr bezahlen. Überhaupt bemerken wir erst bei der Abreise,

wie rau der Umgangston hier oben ist. So steht auf einem Aushang: Das Management ist für jedweden Verlust von persönlichen Gegenständen, Verletzungen, Übelkeit oder Tod während ihres Aufenthalts nicht verantwortlich. Na, das macht doch Mut!

Blick hoch zu einem der Nebengipfel
Abstieg zum Laban Rata Resthouse
Während der Tour sind einige hundert Höhenmeter auf Treppen zurückzulegen.

Mit dem guten Gefühl, ein wahres Highlight erlebt zu haben, brechen wir um 9.45 Uhr wieder auf. Bis zur Power Station sind es noch rund sechs Kilometer bzw. fast 1500 Höhenmeter. Zusammen mit den 800 Höhenmeter vom Laban Rata Resthouse hinauf zum Low´s Peak und wieder hinunter ist das eine ganz schöne Belastungsprobe für die Knie und Beine. So machen die an vielen Stellen hohen Stufen Annette - und auch vielen anderen Wanderern - arg zu schaffen.

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Blick zurück zum Kinabalu

Um ihr den Abstieg einigermaßen erträglich zu machen, nutzen wir dieses Mal jede Schutzhütte, um den Gelenken viele kurze Erholungsphasen zu geben. Zum Glück ist ein anderes deutsches Paar genauso langsam wie wir, sodass wir uns (und auch die beiden Guides) während des langen Abstiegs unterhalten und von der Strapaze ablenken können.

Auch ermöglicht mir der langsame Abstieg, noch einige Fotos in den Abschnitten aufzunehmen, in denen es beim Aufstieg geregnet hatte. Nach 4,5 Stunden aber haben wir es endlich geschafft und können bei der Power Station in den Bus zurück zum Hauptquartier steigen.

Blick hinab auf das Laban Rata Resthouse
Ausblick vom Laban Rata Resthouse hoch zum Kinabalu

Unten werden wir von unserem Reiseleiter (von Borneo Adventure) empfangen. Er weiß bereits, dass wir den Gipfel erreicht haben. Denn als wir ihn nach unserem Zertifikat für den erfolgreichen Aufstieg auf den Kinabalu fragen, gibt er uns lächelnd den Umschlag mit der wirklich sehr schön gestalteten Urkunde. Auch kümmert er sich um unsere Koffer, während wir uns von Joseph verabschieden und anschließend im Balsam Buffet Restaurant zu Mittag essen.

Video zur Wanderung auf den Kinabalu

Aufstieg auf den Kinabalu auf 4095 m und Eindrücke vom Laban Rata Resthouse, dem Lager auf 3300 m.
VG Wort
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