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Häufige Fragen zu unserer Borneo-Reise

Zu welcher Jahreszeit waren wir auf Borneo?

Wir sind am 1. Weihnachtstag auf Borneo angekommen. Das ist in der Regenzeit, welche sich bis in den Februar hinein noch steigert. Während unserer Reise hat es auch mal mehrere Stunden am Stück wie aus Kübeln geschüttet. Dazwischen hatten wir aber auch immer wieder trockene Tage (oder Nächte) wie auf der Insel Pulau Tiga oder beim Aufstieg vom Laban Rata Resthouse auf den Kinabalu.

Auch außerhalb der Regenzeit sollte man seine Sachen gut geschützt einpacken (am besten in Tüten), an einen sicheren Regenschutz für die Kamera und ein bis zwei Regenjacken für sich selbst denken. Ersatzkleidung ist auch bei den Ausflügen mit Übernachtung, bei denen das große Gepäck im Hotel bleibt, von Vorteil.

Wie sieht es mit dem Geld in Malaysia aus?

Sicher kann man mit der Visa Card bereits am Flughafen Geld holen. Nachdem wir das durch die Sorge um unsere Koffer verpasst haben, war es aber auch bei unserem ersten Hotel in Kuching kein Problem, einen Automaten zu finden.

Vom Harbour View Hotel aus gesehen gibt es ein Stück weit nach dem Hilton Hotel mehrere gut zu findende Banken. Das heimische Geld, Ringgit, wird im Land überall gerne angenommen, zumal die Währung stabil ist.

Wie sieht es mit Impfungen aus?

Personen, die aus einem Gebiet mit endemischem Gelbfieber nach Malaysia einreisen, müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Ansonsten sind für Malaysia keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Impfungen gegen Diphtherie und Tetanus sowie Kinderlähmung sind (wie bei uns auch) empfohlen. Außerdem ist die Impfung gegen Hepatitis (a und b) sinnvoll.

Bei längeren Aufenthalten ab vier Wochen werden zudem Impfungen gegen Typhus, Tollwut und Japanischer Encephalitis empfohlen. Ausführliche Infos zu medizinischen Hinweisen zum Impfschutz sowie Krankheiten Dengue und Malaria gibt das Auswärtige Amt.

Kommt man mit Deutsch / Englisch in Malaysia zurecht?

Die Landessprache in Malaysia ist Malaysisch. Da Malaysia lange Zeit eine englische Kolonie war, sprechen viele Malaysier außerdem Englisch. Leider haben viele einen stark ostasiatischen Akzent, verwenden Begriffe, die in ihrer Sprache zwar Sinn machen, im Englischen aber anders verwendet werden oder mischen beide Sprachen miteinander. Das erschwert die Verständigung natürlich.

Sobald alle etwas langsamer sprechen, ist diese Hürde aber schnell gemeistert. Wer nur Deutsch spricht, sollte vor der Reise darauf achten, eine deutschsprachige Begleitung zu bekommen oder zumindest alles möglichst gut organisieren. So haben wir an verschiedenen Orten gar niemanden getroffen, der Deutsch verstand.

Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?

Wir hatten eine digitale Spiegelreflexkamera von Canon (Vollformat) und einen Camcorder (auch von Canon) dabei. Neben dem Standard-Zoomobjektiv kam beim Fotografieren vor allem das Tele zum Einsatz.

Ohne dieses wären die Aufnahmen der Nasenaffen und Orang Utan nicht möglich gewesen. Noch wichtiger jedoch war der Regenschutz der Kamera, der es mir selbst bei Wolkenbrüchen noch erlaubte, zu Fotografieren.

Strom/Steckdosen?

Steckdosen gibt es in allen Hotels. Mit unserem Aldi-Adapter für englische Steckdosen sind wir nicht klar gekommen, was ich allerdings dem leicht nach unten kippenden Adapter zuschreibe.

Als Lösung habe ich dann die Sperre mit einem dünnen Bleistift, einmal auch mit einer Nagelfeile gelöst. Probleme mit der Netzspannung (240 Volt bei 50 Hertz) hatten wir keine.

Wie ist das Essen in Malaysia?

Das wichtigste: Probleme mit dem Magen oder Bauch hatten wir überhaupt keine. Alles, was uns angeboten wurde, war bekömmlich, wenn auch sehr reislastig. Teilweise gab es morgens, mittags und abends Reis, woran ich mich gar nicht gewöhnen konnte. Fleisch und Fisch wurden teilweise so lange frittiert, bis der Eigengeschmack verloren war.

Insgesamt hatten wir mit deutlich mehr Fischgerichten und auch mehr Abwechslung beim Obst gerechnet. Diese Abwechslung gab es jedoch nur bei den Iban, wo wir mehrere bis dahin uns unbekannte Früchte probieren konnten.

Wie waren unsere Erfahrungen mit Malaysian Airlines?

Wäre nur der Hinflug gewesen, hätten wir Malaysian Airlines mit gutem Gewissen empfehlen können: Der Flieger hat uns ausreichend Platz nach vorne geboten, sodass wir uns nicht eingeengt fühlten und die Beine ausstrecken konnten. Glück war, dass wir in der Mitte saßen und die zwei (von insgesamt fünf) Plätze neben Annette beim Hinflug frei blieben. Zum Mittag gab es entweder ein einfaches Hühnergericht oder Seebrasse Loin mit Reis und Hummersoße. Dazu gab es Salat mit Lachsstreifen, ein kleines Stück Kuchen, ein Brötchen mit Käse und Kekse. Satt werden war damit kein Problem - zumal wenige Stunden später auch noch ein kleines Abendessen serviert wurde. Sehr angenehm fanden wir, dass die Flugbegleiterinnen häufig Getränke angeboten haben. Das für jeden einzelnen Platz eingebaute Unterhaltungsprogramm hat auf dem Hinflug ebenfalls funktioniert. Neben Musik und Spiele konnten wir zwischen mehreren aktuellen Filmen in deutscher Sprache wählen.

Leider aber war da noch der Rückflug: ursprünglich sollten wir abends von Sandakan direkt nach Kuala Lumpur fliegen und dort wenig später in den Flieger nach Frankfurt steigen. Im Vorfeld der Reise hat Malaysia Airlines dies aber mehrfach geändert. Als Ergebnis mussten wir schließlich am frühen Morgen aufbrechen, um von Sandakan über Kota Kinabalu nach Kuala Lumpur zu fliegen. Im Kuala Lumpur hatten wir dann über sieben Stunden Aufenthalt, obwohl es wenigstens drei spätere Verbindungen von Sandakan über KK nach Kuala Lumpur gab. Zwischen unserem Abflug in Sandakan und dem Anschlussflug nach Frankfurt lagen damit knapp 13 Stunden. Rechnen wir den Transfer vom Hotel zum Flughafen hinzu, haben wir 31 Stunden bis nach Frankfurt gebraucht. Malaysian Airlines hat uns damit einen kompletten Urlaubstag (wir mussten auf Programmpunkte verzichten) kaputt gemacht, ohne dass sich jemand dafür entschuldigt hätte oder wir sonstwie entschädigt worden wären. Das ist eine Zumutung. Beim Rückflug hat außerdem der Bildschirm an meinem Platz nicht funktioniert, sodass auch das Unterhaltungsprogramm während des langen Rückflugs ausfiel.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

Wir waren hauptsächlich mit Borneo Adventure unterwegs. Die Reisebeschreibung war ehrlich und wir wurden während der kompletten Reise sehr gut betreut. Das Abholen bei den Hotels hat bis auf eine kleine Verspätung immer überpünktlich gut funktioniert und wir mussten uns um so gut wie nichts kümmern.

Das ist wichtig, da die Besucher der Iban Essen und Trinken ansonsten selber mitbringen müssen (es gibt bei den Iban keine Läden). Auch wird in Bako kein Klopapier vorgehalten, sodass beim Packen selbst an solch banale Dinge gedacht werden muss. Wie gesagt, bei uns haben die Mitarbeiter von Borneo Adventure an all diese Sachen gedacht. Deshalb: gerne wieder.

Wie hat das mit den Transfers vom Flughafen zum Hotel geklappt?

Teilweise wurden wir am Flughafen empfangen, sodass wir uns um nichts kümmern mussten. Bei Kota Kinabalu und in Sandakan mussten wir mit dem Taxi zum Hotel fahren.

Dies war aber kein Problem, da man das Ticket für die Fahrt zuvor an einem Schalter löst. Damit konnten wir sicher gehen, dass der Taxifahrer direkt zum gewünschten Ziel fährt.

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