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Bako - Park Chalet

Im Bako Nationalpark übernachten wir in einem der Park Chalets. Es sind einfache Bungalows mit je zwei Zimmern, die auf Stelzen gebaut sind. Dazu gibt ein gemeinsames, ungewöhnlich großes Bad. Das Wasser ist kalt und sollte auf gar keinen Fall getrunken werden. Die Decken sind sauber und dünn. Weil es in den Zimmern keine Klimaanlage gibt, fühlen sie sich jedoch klamm an.

Einzig ein Ventilator sorgt an der Decke für etwas Bewegung in der Luft. Öffnet man die Fenster und die Tür, ist es sicher möglich, das Raumklima zu verbessern. Das aber lockt die benachbarten Langschwanzmakaken an, die sich einen Spaß daraus machen, Dinge mit auf den nächsthöchsten Baum zu nehmen.

Park Chalet im Bako Nationalpark
Weg von den Park Chalet zum Hauptgebäude des Bako Nationalparks

Nein, wer im Urlaub auf Luxus angewiesen ist, sollte sich eine bessere Herberge suchen. Damit muss er aber zugleich auf den Bako Nationalpark verzichten. Denn es gibt hier nichts Besseres. Zu unserer Erleichterung ist der Zustand des Chalets von den Horrorgeschichten, die Annette vor der Reise gelesen hatte, ebenfalls weit entfernt. Und: es ist immerhin eine Verbesserung gegenüber dem Matratzenlager bei den Iban.

Schlafzimmer im Park Chalet
Blick von der Veranda in den Monsun

Aber wen interessiert schon so ein schnödes Zimmer, wenn wenige Meter vor der Veranda kleine Bartschweinferkelchen durchs Gras wuseln (während ihre Mamis die Wege umgestalten) und am Strand - ebenfalls in Sichtweite - Nasenaffen in den Bäumen turnen? Außerdem sind wir hier, um die einzigartige Natur im Nationalpark zu erleben, womit wir auch schon zu unserer ersten Tour aufbrechen.

leicht überfluteter Weg zu den Park Chalets
Bartschwein-Frischlinge
VG Wort