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Derag Livinghotel Berlin Mitte

im Gebäude der Henriette

Mit einer ebenso guten Lage wie der »Große Kurfürst« besticht das Derag Livinghotel Berlin Mitte oder auch Henriette. Es befindet sich gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite in einem älteren Gebäude. Allerdings unterscheidet es sich im Stil von seinem Schwesterhotel.

Holzvertäfelte Wände, Stuckdecken und klassische Wand- und Kronleuchter verleihen dem Hotel einen Hauch von Gründerzeit. Auf uns wirkt es etwas britisch, da unser Hotel auf Orkney eine ähnliche Aufmachung hatte. Wie in dem Hotel auf der Nordseeinsel würde auch hier ein Lift mit Gittertüren gut hineinpassen.

Frühstücksraum im Derag Livinghotel Berlin Mitte
im Frühstücksraum im Derag Livinghotel Berlin Mitte

Die Räumlichkeiten sind durchweg eher düster gehalten. Trotzdem sind sie gemütlich und mit einigen Details liebevoll eingerichtet bzw. aufgemacht. So durfte sich im Treppenhaus ein Künstler mit einem aufwendig gestalteten Gemälde verewigen.

Auch die Zimmer sind klassisch, jedoch mit modernen Boxspringbetten ausgestattet. Einige Apartments besitzen, wie bei Derag üblich, eine voll ausgestattete Küche oder Kitchenette. Lediglich der Spa-Bereich fehlt in diesem Haus. Wer Lust auf Sauna hat, kann diese jedoch im »Großen Kurfürsten« mitbenutzen.

Zimmer im Derag Livinghotel Berlin Mitte
Zimmer im Derag Livinghotel Berlin Mitte

Bei aufkommenden Hunger muss natürlich in beiden Hotels niemand darben. Im Großen Kurfürsten bietet das Restaurant »Cana« orientalisch-arabische Gerichte, während im Hotel Henriette das »Shezan« mit indischen Spezialitäten lockt.

Beide Restaurants öffnen in den Sommermonaten ihre Sonnenterrassen direkt an der Spree mit Blick auf die Fischerinsel. Doch auch die Innenräume sind gemütlich und edel eingerichtet, weshalb auch einige Gäste von außerhalb hierher kommen.

Zimmer im Derag Livinghotel Berlin Mitte
im Restaurant Cana beim Derag Livinghotel Großer Kurfürst

Wir entscheiden uns für die orientalische Küche und genießen die leckeren Mazza – vegetarische Vorspeisespezialitäten serviert in kleinen Kummen. Aber auch das Lamm auf Couscous ist richtig lecker.

Womit mir wieder Lars Überlegung einfällt, das Hotel in Berlin nach zwei oder drei Nächten zu wechseln, um noch mehr Eindrücke von der Stadt mit nach Hause zu nehmen. Es wäre tatsächlich eine gute Idee gewesen.

im Restaurant Cana beim Derag Livinghotel Großer Kurfürst
Anne mit orientalisch-arabischem Essen im Restaurant Cana
VG Wort