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Lagoa de Santiago

Auf dem Weg vom Aussichtspunkt Visto do Rei nach Sete Cidades kommen wir zum Miradouro do Cerrado das Freiras. Von dieser Aussichtsplattform überblicken wir die Caldeira mit den beiden unterschiedlich gefärbten Seen.

Auch können wir gut erkennen, was für einen weiten Weg wir mit der Panoramarunde um die Caldeira von Sete Cidades am ersten richtigen Tag auf den Azoren zurückgelegt haben.

Hinweistafel beim Aussichtspunkt Cerrado das Freiras
Aussicht auf den Lagoa Verde und Lagoa Azul

Etwas unterhalb vom Miradouro befindet sich einer der idyllischsten Kraterseen auf São Miguel: der Lagoa de Santiago. Von dichtem Wald umgeben liegt dieser See 334 Meter über dem Meer in einem eigenen Krater. Auch wenn er deutlich kleiner als der Grüne und Blaue See am Boden der Cladeira ist,

so ist er mit 29 Meter Tiefe und einer Fläche von 25 Hektar doch der viertgrößte See der Insel. Sein Name erinnert an den Heiligen Sankt Jakob, der uns auch schon durch die Pilgerreise nach Santiago de Compostela bekannt ist.

Lagoa do Santiago, See des heiligen Jacobus
Aussichtsplattform oberhalb des Lagoa do Santiago

Leider ist der See allzu oft wolkenverhangen und seine Schönheit damit verborgen. Also fahren wir weiter und legen den nächsten Halt an der Brücke ein, die den Kanal zwischen dem Lagoa Verde und dem Lagoa Azul überspannt. Der Bau der Brücke war einst wichtig für die Holz- und Landwirtschaft.

So konnte der Nordwesten der Insel auch über Sete Cidades erreicht werden, was zumindest für den Ort eine Bereicherung war. Heute erfreuen sich die Touristen daran. So ist die Trennung der beiden Seen auch für Fußfaule leicht zu erreichen.

Brücke zwischen dem Lagoa Azul und Lagoa Verde
Lagoa Azul
VG Wort
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