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Häufige Fragen zu unserer Reise auf den Azoren

Zu welcher Jahreszeit waren wir auf den Azoren?

Von Mitte bis Ende August. Zu der Zeit sind die Hortensien in den tieferen Lagen oft verblüht, in den Bergen gibt es aber noch genug Büsche, die zu der Zeit in voller Blüte stehen und tolle Farbtupfer in der Landschaft sind.

Dafür sind die Vögel mit der Aufzucht der Jungen fertig, sodass die Wanderwege geöffnet sind. Für Wanderungen ist dies damit die beste Zeit, auch weil im Vergleich zum Herbst, Winter und Frühling kaum regnet.

Wie sieht es mit dem Geld auf den Azoren aus?

Geldautomaten gibt es an den Flughäfen und in allen größeren Orten. Auch das Bezahlen mit Visa ist meist möglich.

Sind spezielle Impfungen für die Azoren nötig?

Für die Azoren selbst sind keine Impfungen vorgeschrieben. Wer aus einem Gelbfiebergebiet auf die Azoren reist, benötigt eine gültige Impfung gegen Gelbfieber. Eine Impfung gegen Hepatitis A und B ist sinnvoll.

Nur wenig verbreitet sind Mücken, sodass sich der Mückenschutz bei uns nicht rentiert hat. Weitere medizinische Hinweise gibt das Auswärtige Amt.

Kommt man mit Deutsch / Englisch auf den Azoren zurecht?

Als Einwohner von Portugal reden die Menschen auf den Azoren natürlich portugiesisch. Wir kamen aber auch mit Annettes Spanisch und mit Englisch gut zurecht. Bei einer Autovermietung ging auch Deutsch.

Was für eine Kamera/Zubehör hatten wir dabei?

Zur Ausrüstung zählten die Canon Eos 5D Mark II mit verschiedenen Objektiven. Wichtiger als die Marke oder das Modell ist es jedoch, die Ausrüstung vor Sand und Regen bzw. bei Teilnahme an einer Walbeobachtungsfahrt Spritzwasser zu schützen.

Wie sieht es mit Strom, Steckdosen und der Spannung auf den Azoren aus?

Steckdosen gibt es in allen Hotels. Da es die gleichen wie in Deutschland sind, haben wir keinen Adapter gebraucht. Probleme mit der Netzspannung hatten wir ebenfalls keine.

Wie ist die Küche auf den Azoren?

Wir hatten in den Hotels ein ordentliches Büfett zum Frühstück, bei dem jeder etwas finden sollte. In den Restaurants werden die Speisekarten von Fisch und Fleisch dominiert.

Da die Portugiesen keine großen Milchverwerter sind, werden auf den Inseln Fleisch-Rinderrassen gehalten. Wer sich vegetarisch ernähren möchte, erfährt auf den Azoren eine Diät.

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Autovermietungen gemacht?

Am ordentlichsten war die Autovermietung Sunny Cars auf Sao Miguel, die uns sämtliche Papiere und Infos in einer Mappe mitgegeben hatte. Für den letzten Tag vorm Rückflug hatten wir einen Wagen nachträglich dazu gebucht. Der Preis der einer Verlängerung des ersten Vertrags entsprach.
Am unkompliziertesten war die Vermietung Auto Turistica Faialense auf Faial. Hier konnten wir den Wagen beim Hotel Do Canal in Horta stehen lassen und mussten lediglich den Schlüssel an der Rezeption abgeben.
Auf Pico haben wir beim Hafen in Madalena ebenfalls keine Papiere ausgehändigt bekommen. Bei Tropical rent-a-car wird das allerdings später teuer, da die Mitarbeiter für fehlende Papiere 25 € von der Kreditkarte abziehen. Außerdem verlangen sie für die Abgabe am Flughafen zusätzlich 6 Euro. Trotz mehrfacher Aufforderung haben sie sich geweigert, mir eine Quittung über den Betrag zu geben. Das ist, auch bei einem so geringen Betrag, Diebstahl.

Der Wagen von Tropical Rent-a-Car war an der Beifahrerseite ganz frisch völlig verschrammt. Die Mängel hatte die rasend schnelle und hudelige Mitarbeiterin erst notiert, nachdem ich sie dazu angehalten hatte. Entgegen ihrer Aussage war der Pkw nicht technisch in Ordnung, sondern hatte einen spürbaren Schaden an der Aufhängung o.ä.
Wegen den fehlenden Papieren hatte uns ein Mitarbeiter kurz vorm Weiterflug dazu aufgefordert, die längst eingecheckten Koffer zurück zu holen und zu durchsuchen. Nach dem schnell-schnell bei der Annahme in Madalena und dem Theater am Flughafen gehen wir davon aus, dass uns die Mitarbeiter bei Tropical Rent-a-Car den Schaden anhängen, zumindest aber ihre Kasse aufbessern wollten.

Auf Terceira haben wir uns dann die Unterlagen von P&P Rent a Car ganz genau angeschaut. Die Papiere zum Wagen waren Kopien. Der Mitarbeiter hat selbst kleinste Kratzer am Pkw notiert und als einziger keine Kreditkarte verlangt.

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