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Miradouro das Cumeeiras oberhalb des Lagoa Azul

Wanderung um die Caldeira von Sete Cidades 3/5

Felderwirtschaft zwischen Sete Cidades und dem Rand der Caldeira
Blick vom Kraterrand über Sete Cidades zum Lagoa Azul

Als Nächstes erreichen wir nach gut der halben Strecke den Miradouro das Cumeeiras. Hier führt eine Fahrstraße nach Bretanha an die Nordküste von São Miguel hinab. Wir indes genießen die schöne Aussicht über die beiden Seen, die nun im legendären Blau und Grün vor uns liegen.

Neben sattblauen Prachtwinden sitzend, gönnen wir uns bei dem Aussichtspunkt nochmals eine kleine Pause, bevor wir den Aufstieg auf den Pico da Cruz in Angriff nehmen.

Annette beim Wandern auf den Azoren
Wegweiser zwischen Visto do Rei und Mata do Canario
Girlandenblumen (Hedychium gardneranum) auf Sao Miguel

Die Landschaft, in der wir uns hier bewegen, ist aus geologischer Sicht noch relativ jung. Während der gesamte Vulkankomplex bereits 210.000 Jahre alt ist, entstand die Caldeira erst nach mehreren Ausbrüchen vor etwa 22.000 Jahren. Nach den Explosionen kühlte die Lava ab und füllte sich die Caldera mit Wasser zu einem Calderasee.

Diese teilte sich in zwei Teile, welche mit einem befahrbaren, schmalen Damm verbunden sind. Die Caldeira selbst hat heute eine Größe von 4,35 Quadratkilometer. Damit ist die Caldeira von Sete Cidades die größte auf den Azoren.

Reiten auf Sao Miguel
Blick über den Lagoa Azul zum Pico da Cruz

Auf der Ostseite des Kraterrandes wird der Weg ausschließlich von Wanderern und landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt. Auch kommen uns hin und wieder ein paar Reiter auf ihren Pferden entgegen.

Insgesamt ist auf dieser Seite deutlich ruhiger als zwischen dem Aussichtspunkt Visto do Rei und der westlichen Zufahrtsstraße von Sete Cidade. Zugleich machen die immer wieder schönen Ausblicke über die Caldeira diese Wanderung zur Paradetour der Insel.

Aussicht vom Miradouro das Cumeeiras
Prachtwinden auf Sao Miguel
VG Wort
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