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Lomba da Vasco

Wanderung um die Caldeira von Sete Cidades 2/5

Den ersten Abschnitt der Wanderung um die Caldeira müssen wir uns leider mit motorisiertem Verkehr teilen. So kommt uns hin und wieder ein Traktor entgegen. Das ist noch gut zu verkraften. Wenn man aber Pech hat, begegnen einem auf der Wanderung Quad-Fahrer. Im Gegensatz zu den Autos und Traktoren, die auf dem unbefestigten Feldweg etwas Staub aufwirbeln,

wirbeln diese Lärmmacher extrem viel Staub auf. Zudem stinken sie. Zum Glück hält sich der Verkehr in Grenzen. Weshalb wir uns wundern, als wir einen ausgetrockneten Frosch auf dem Weg finden. Auf so einer schwach befahrenen Straße platt gefahren zu werden ist aber auch wirklich Pech.

Blick hinab in die Caldeira auf die Felder von Sete Cidades
Kraterrand oberhalb Sete Cidades

Auf der Strecke ist die Sicht auf die Caldeira von Sete Cidades durch Erdwälle oder die riesigen Hortensienhecken an einigen Stellen eingeschränkt. Es gibt aber auch immer wieder Lücken, bei denen sich die Sicht entweder bis zum Atlantik oder über die beiden Seen öffnet.

Als sich schließlich auch die morgendlichen Schleierwolken aufgelöst haben, erstrahlen die Seen in ihrer versprochenen Farbe. Auf der Atlantikseite hingegen ragen immer wieder kleine Vulkankegel in die Höhe.

damit muss man bei der Wanderung um die Caldeira rechnen...
Blick von der Caldeira zum Meer

Nach etwa einem Viertel der Strecke erreichen wir einen kleinen Rastplatz, bei denen es ein paar Sitzmöglichkeiten gibt. Hier am Miradouro da Lomba do Vasco machen wir eine kurze Pause.

Als wir uns über die Beine kratzen, merken wir, dass wir inzwischen durch den vielen Staub schon leicht paniert sind. Kurz nach dem Aussichtspunkt hätten wir die Möglichkeit über Sete Cidades abzukürzen. Ein Erdweg führt zum See hinab. Wir aber bleiben auf dem Rand der Caldeira.

Vulkankegel nordwestlich der Caldeira von Sete Cidades
Annette und Lars bei ihrer ersten Wanderung auf den Azoren
VG Wort