Anzeige

Rückkehr über Alp Horn

Wanderung von der Schwägalp zum Ofenloch 6/7

Nagelfluhwand beim Ofenloch
Nagelfluhwand unterhalb von Spicher-West und Neuwald

Vom Wasserfall folgen wir dem nächsten Pfad entlang der Geländekante. Auch hier sind keinerlei technische Anforderungen gegeben. Außer, dass man sich davor hüten sollte, zu weit nach rechts zu treten oder auf dem Laub auszurutschen.

Denn es gibt an vielen Stellen nichts, woran man sich festhalten könnte. Schon allein deshalb ist es von Vorteil, für die Wanderung Stöcke mitzunehmen. Zumindest gibt es uns doch ein sicheres Gefühl.

Wanderweg entlang der Nagelfluhwand
Wanderweg vom Ofenloch zur Schwägalp
Wanderung vom Ofenloch durch den Chräzerenwald zur Schwägalp

Kurz bevor der Pfad in einen Forstweg mündet, öffnet sich der Ausblick nach Neuwald, sodass wir freie Sicht auf die Nagelfluhwand haben, oberhalb der wir zum Ofenloch abgestiegen sind.

Es ist kein Wunder, dass man sich bemüht, den Waldstreifen entlang der Kante zu stärken. Denn sollte der Hang mal ins Rutschen geraten, wäre sonst Hopfen und Malz verloren.

Mehlprimel, Mehlige Schlüsselblume (Primula farinosa)
Feuchtwiese im Chräzerenwald
Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina)

Wer noch lange nicht genug vom Wandern hat, kann auf dem Forstweg nach rechts in Richtung Hinterfallenkopf abbiegen und zum Beispiel von Ennetbühl mit dem Bus zurück zur Schwägalp fahren.

Da die Verbindungen rar sind, halten wir uns jedoch links und nutzen den Rückweg, um auf einer Feuchtwiese im Chräzerenwald Mehlprimeln und das Alpen-Fettkraut zu fotografieren (und uns dabei ganz nebenbei nasse Knie zu holen).

Aussicht von Alp Horn zum Alpsteingebirge
Blick über die Schwägalp zum Säntis

Gut 20 Minuten ab der Einmündung in den Forstweg erreichen wir schließlich Alp Horn (1300 m), von wo sich uns ein herrliches Panorama zum Säntis und dem Alpsteingebirge bietet,

eh wir über den bereits bekannten Chräzerenpass zurück zur Schwägalp-Passhöhe spazieren, wo eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung endet.

Panorama Alp Horn und Alpsteingebirge

Variante ab Hemberg zum Ofenloch

Ab dem Parkplatz in Hemberg wandern wir zunächst Richtung Bendel in das Oberdorf hinauf. Bald erreichen wir eine Info-Tafel,bei der wir links am Spielplatz vorbei laufen. Anschließend folgen dem wir dem Weg bis zum Parkplatz eines Skilifts. Ab dort geht es rechts der Straße zum Bergrestaurant Alpstöbli in der Mistelegg. Im weiteren Verlauf folgen wir den Wegweisern bergan über Vordernecker (890 m) und Groppennecker (944 m) bzw. auf der Alpstrasse zum Ampferenboden (1047 m). Auf der Anhöhe Ampferenboden öffnet sich die Sicht über die felsige Landschaft und laden gesicherte Feuerstellen zu einer schönen Rast ein. Anschließend verlassen wir den Ampferenboden in südsüdwestlicher Richtung und nutzen den Weg am Bachlauf weiter bergan bis zum Ofenloch (1136 m). Der Rückweg erfolgt auf der selben Strecke.

VG Wort
Anzeige