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Abstieg zur Alp Sämtis

Wanderung Brülisau - Hoher Kasten - Sämtisersee 5/8

Staubern
Blick zurück zum Hohen Kasten

Auf dem Weg zurück zum Kastensattel lichtet sich der Nebel ein wenig. Hin und wieder reicht die Sicht sogar, durch kleine Lücken, bis rüber zu den österreichischen Bergen. Auch ist der Pfad zum Kamor nun deutlich besser als beim Aufstieg zu sehen. Insgesamt aber bleibt es neblig im Osten und wolkig im Westen.

Nach wenigen dramatischen Ausblicken zurück zum mal sichtbaren, dann wieder in den Wolken verschwundenen Hohen Kasten verlassen wir den Grat. Etwa 30 Minuten ab Kastensattel nutzen wir damit die erste Abstiegsmöglichkeit zum Sämtisersee.

Grat vom Hohen Kasten
Rote Nachtnelke (Silene dioica)
Blick zurück zum Hohen Kasten

Auf dem nächsten Stück geht es steil bergab. Stellenweise beträgt das Gefälle 36 Prozent, wobei es durch den Regen der letzten Nacht auch hier glitschige Stellen gibt. Stufen und dünne Stämme, die den Rand des Pfads halten, erleichtern den Abstieg zur Alp Soll.

Insgesamt ist der Pfad jedoch knifflig. So überholen wir bald andere Wanderer, die sich auf dem bei Nässe schwierigen Terrain vorsichtig talwärts tasten. Gut, dass wir an unsere Wanderstöcke gedacht haben...

Wo ist der Sämtisersee?
Abstieg zur Alp Sämtis
Hier geht es runter zum Sämtisersee
Wanderweg zum Sämtisersee
Trollblume (Trollius europaeus)
Fichte auf, sagen wir mal, etwas ungünstigem Standort

Nach 20 Minuten haben wir den Waldstreifen (mit Lichtung) unterhalb des Grats durchquert und erreichen 100 Höhenmeter weiter unten den oberen Rand der Alp Soll. Immer noch ist das Gefälle relativ groß, insgesamt aber ist es auf der Alp leichter, sicher voranzukommen.

Allen voran gilt dies für zwei Radfahrer, die sich vor uns durch den Wald gequält hatten und die jetzt talwärts zur Appenzeller Sämtis düsen. Wir folgen ihnen über die Seewees und reiben uns dann verwundert die Augen: wo bitte schön ist der Sämtisersee geblieben?

Hang auf der Alp Soll
Wanderweg über die Alp Soll zur Appenzeller Sämtis
VG Wort
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