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IgluLodge Nebelhorn

Iglubau, Wandern und Käse-Fondue

Iglu-Baufeld beim Nebelhorn
»falls das Iglu einbricht, buddel ich euch aus - oder ich hole Hilfe ...«

Da wir nicht nur zum Faulenzen auf dem Nebelhorn sind, verteilt Dani Schneesägen und –schuhe und wir gehen zum Iglu-Baufeld. Danach sind wir eine ganz Weile damit beschäftigt, den Schnee fest zu trampeln, Schneesteine auszusägen und zwei Iglus zu bauen.

Das Ergebnis kann sich sogar sehen lassen, immerhin sind wir ein Ingenieurbüro. Aber übernachten will dann doch keiner in unseren zwei Iglus.

beim Iglubau auf dem Nebelhorn
beim Iglubau auf dem Nebelhorn

So langsam wird es Abend und Zeit für den letzten Spaziergang. Ein Winterwanderweg führt uns in 20 Minuten auf den Zeigersattel. Von dort erleben wir einen Ausblick auf ein Bergpanorama wie aus dem Bilderbuch. Und der Sonnenuntergang: traumhaft und so schön.

Sobald die Sonne weg ist, wird es kalt. Und zwar richtig eisig kalt. Ich bin noch nicht bei der Lodge zurück und träume schon von einem Abend am Kaminfeuer. Aber so soll es nicht sein. Ich werde auf fast 2000 m Höhe in einem Iglu übernachten!

unser Iglu von innen
unser Iglu

Zum Abendessen gibt es Käse-Fondue mit Brot. Wer das nicht mag, kann sich auch eine Gulaschsuppe bringen lassen. Große Auswahl gibt es nicht, aber die Kücheneinrichtung in so einem Iglu ist auch etwas bescheiden. Gegessen wird in einem Rieseniglu, welches als Restaurant dient. Dort passen auch einige Gäste rein.

Überall sind kleine Tische und Hocker verteilt. Vor der Kälte schützen Rentierfelle auf den Sitzflächen und Wolldecken, die man sich leihen kann. Etwas nachteilig ist die Wärme vom Fondue-Feuer. So beginnt es mit der Zeit, von der Decke zu tropfen. Feuer und Eis vertragen sich halt auch in einem Iglu nicht wirklich.

Sonnenuntergang Zeigersattel
VG Wort
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