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IgluLodge Nebelhorn

die Lodge

Unterhalb des Edmund-Probst-Hauses, am Winterwanderweg zum Zeigersattel, liegt die IgluLodge auf fast 2000 m natürlich mitten im Schnee. Durch den häufigen Schneefall fallen die Iglus kaum auf und besitzen nicht die typische Iglu-Form, wie man sie sich vorstellt. Das einzig Auffallende sind die dunklen Türen in den Löchern im Schnee.

Im Halbkreis sind die Iglus angelegt und im »Innenhof« stehen genügend Sonnenliegen zum Relaxen bereit. Dort wird uns eine herrliche Sicht auf den Gipfel des Nebelhorns und den Hindelanger Klettersteig geboten. Wer genau hinsieht, entdeckt mit etwas Glück Gämse unterhalb vom Bergkamm. Wir hatten wunderschönes Wetter, also ein Traum.

vor der IgluLodge
vor der IgluLodge

Bar und Restaurant

Diese Bereiche finden wir im größten Iglu. Mehrere aneinander gebaute Iglus bilden verschieden große Räume, die von Bildhauern künstlerisch verziert wurden und schön beleuchtet sind. Am Eingang werden bei der Eisbar reichlich Jagertee und Glühwein, aber auch kalte Getränke ausgeschenkt. Die Bar selbst ist mit Rosen und sonstigem Schnick-Schnack in Eisblöcken dekoriert. Tische laden zum Verweilen ein, die Sitzflächen sind mit Rentierfellen ausgelegt, damit es nicht zu kalt wird.

Ein großes Iglu dient als Restaurant, in dem am Abend das Käse-Fondue serviert wird. Wer friert, kann sich Wolldecken ausleihen. Meine Arbeitskollegin hatte ganz tolle Einweg-Fußwärmer dabei, die mehrere Stunden warm halten. So eisig es in der Iglu-Lodge war, so dankbar war ich ihr dafür. Denn sobald die Sonne weg ist oder man eine Weile im Iglu sitzt, wird es bitterkalt. Ebenfalls gegen die Kälte hilft natürlich Bewegung. Zum Beispiel beim Dart Spielen im großen Aufenthaltsiglu.

im Restaurant der IgluLodge

Auch wenn für mich das Essen jetzt nicht gerade der Renner war; durch die vielen liebevoll gestalteten Nischen, Verzierungen und Beleuchtungen haben die Iglus eine unheimlich schöne Atmosphäre, bei der sofort ein Wohlfühlen aufkommt.

Elefant in der IgluLodge
Eiskunst an der IgluLodge-Bar
im Restaurant der IgluLodge

Sanitäre Anlagen

Was mir dazu einfällt? Eigentlich nur: Ih, bäh!. Klar, geht keiner von fließendem Wasser aus. Aber vor so einem Camping-Chemie-Klo graust es mich einfach. Da der Gang zum Klo trotzdem viel genutzt wird (es bleibt einem ja nichts anderes übrig),

ist der Eingang spiegelglatt und man rutscht erst einmal in das Klo-Iglu. Ich habe so wenig wie möglich getrunken, nur um nicht aufs Klo zu müssen. Ansonsten wäre da noch der Weg zur Bergstation der Nebelhornbahn. Aber da weiß ich nicht, wie lange dort offen ist.

Aufenthaltsraum in der IgluLodge
Blick zum Nebelhorn

Auch den Whirlpool, die einzige Bademöglichkeit, habe ich nicht genutzt. Da saßen mir dann in der kurzen Zeit doch zu viele Leute auf einmal drinnen. Auch wenn mir gesagt wurde, dass es einem einiges wärmer ist nach so einem Bad im 40°C heißen Wasser, widerspricht es doch den gängigen Hygienestandards. Aber wer´s mag.

VG Wort
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