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Aufstieg zum Hochalppass

Wanderung Großer Widderstein 2/5

Bärguntbach
Blick über das Kleinwalsertal

Oberhalb der Bärgunthütte geht der Fahrweg in einen reinen Wanderweg über und zieht die Steigung allmählich an. Wo der Bergweg ein kleines Waldstück kreuzt, kommen wir zu einem wild über Steine und Minikaskaden rauschenden Bach. Es ist der erste von mehreren Quellflüssen, die wir beim Aufstieg durch das obere Bärgunttal überqueren.

Denn meist sind es nur flache Rinnsale, für die auf dem felsigen Untergrund hohe Wanderschuhe reichen, um trockenen Fußes auf die andere Seite zu kommen. Sollte man doch zu einer tieferen Stelle kommen, lohnt es sich, nochmals nach den roten Wegmarkierungen zu suchen, eh man den Sprung übers Wasser wagt.

Bergkette mit der Höferspitze

Nachdem wir ein weiteres lockeres Waldstück durchquert haben, öffnet sich die Sicht nach Süden. Die Bergkette vor uns ist der Grund, warum das Kleinwalsertal nur von deutscher Seite aus angefahren werden kann. Rundherum reiht sich ein Gipfel neben dem nächsten auf.

Besonders eindrucksvoll ist der Gebirgsgrat zwischen der Höferspitze (2131 m) über den Weißen Schrofen (2145 m) zum Heiterberg (2188 m). Überragt werden sie alle vom Großen Widderstein (2533 m), der den Blick nach Osten beherrscht.

Gelber Enzian (Gentiana lutea)
Bärgunt-Wasserfall
Purpur-Enzian (Gentiana purpurea)

Daneben lohnt sich der Blick an den Wegrand, wo zahlreiche Kräuter blühen, um mit dem häufigen Gelben und seltenen Purpur-Enzian, dem Grauen Alpendost und dem durch seine riesigen Blätter auffallenden Alpenampfer nur ein paar wenige zu nennen.

Gerne nutzen wir ein paar größere Felsen, um den Aufstieg auf einem flacheren Abschnitt zu unterbrechen und die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Dazu gehören auch malerisch in die Landschaft eingebettete Wasserfälle. Schließlich aber nehmen wir die letzte, wieder steilere Passage zum Hochalppass in Angriff.

Hochalppass
Hütte auf dem Hochalppass
VG Wort
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