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Camp bei Turmi

In Turmi haben wir die Wahl. Entweder wir bleiben zwei weitere Nächte im Zelt oder wir nehmen uns eines der wenigen Zimmer. Dieses kosten zwar extra (etwa 10 Euro pro Nacht und Zimmer), bieten dafür aber deutlich mehr Platz, haben eine eigene Dusche und sogar ein Moskitonetz. Es ist außerdem ein Stromanschluss wohl vorgesehen, die Kabel hängen aber nutzlos an der Wand.

Die Fassung für eine Lampe ist folglich leer, weshalb uns ein Angestellter am Abend eine Kerze bringt (wobei er die Streichhölzer leider wieder mitnimmt). Die Tür lässt sich durch ein Vorhängeschloss sichern. Da bei uns der Schlüssel fehlt, nehmen wir stattdessen eines unserer Kofferschlösser.

Camping in Turmi - erst mal werden die Koffer abgeladen
Camping in Turmi - unser Restaurant

Wie richtig unsere Entscheidung war, ein Zimmer zu nehmen, erfahren wir in der nächsten Nacht, als eine größere Gruppe Holländer ewig lange lautstark feiert. Obwohl wir uns einige Meter von dem Fest entfernt befinden, ist das Lachen überdeutlich zu hören. An einen erholsamen Schlaf ist damit in den Zelten gar nicht zu denken.

Da die Zelte im Schatten großer Mangobäume aufgebaut werden, sollte man außerdem auf herabfallende Früchte achten. Diese herabfallende Früchte sorgen außerdem für einen etwas gärigen Geruch in der Luft und locken reichlich Ameisen an.

Camping in Turmi - unsere Luxusvilla
Camping in Turmi - unsere Campingsuite

Verglichen mit dem Camp in Jinka, ist das Camp Turmi in ein paar wichtigen Punkten besser: es sind mehrere Duschen vorhanden, am Abend ermöglicht ein Generator das Aufladen elektrischer Geräte und durch eine zeitweise mit Strom versorgte Kühltruhe gibt es abends und morgens leicht gekühlte Getränke

(vor allem Bier, aber auch Cola, Sprite und Mirinda). Verbessert werden sollte aber das Angebot an Toiletten. So gab es bei unserem Aufenthalt nur eine für die vielen Leute auf dem Campingplatz.

Abendstimmung auf dem Campingplatz von Turmi
VG Wort
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