Anzeige

Hotel Wabe Shebelle

Die erste Überraschung erwartet uns im Wabe Shebelle, noch bevor wir das Hotel betreten haben. Es sind drei Geldautomaten, die wie selbstverständlich Kreditkarten annehmen und saubere Scheine ausspucken. Ein vierter Geldautomat und eine Bank befinden sich wenige Schritte rechts vom Hoteleingang entfernt (vom Hotel aus gesehen).

In der Bank kann man dann auch große Scheine gegen kleine tauschen. Da wir diese erst für den Süden brauchen, verschwinden wir jedoch erst einmal ins Zimmer.

Raum Nr. 14 im Wabe Shebelle, Addis Abeba
Eine der Suiten im Wabe Shebelle

Was sollen wir sagen? Wir sind im Flügel mit den Suiten untergebracht. Platz fürs Gepäck gibt es damit reichlich. Auch das Bad sieht weniger schlimm als befürchtet aus. Leider jedoch geht unser Zimmer zur Straße raus und feiern die Menschen in Addis Abeba die Nacht auf den Samstag bis zur Morgendämmerung.

Damit kommen die mitgebrachten Oropax bereits in der ersten Nacht zum Einsatz. Ungewöhnlich ist außerdem das Bett. An sich würde der Platz ja für zwei reichen. Das Problem ist nur, dass die Matratze zur Mitte hin stark abschüssig ist, sodass man unbequem schief liegt.

Blick auf das Hotel Wabe Shebelle
Hotelturm vom Wabe Shebelle

Eher schlecht als recht ausgeschlafen stehen wir am nächsten Morgen verwundert vor etwas, das ein Frühstücksbüfett darstellen soll. Was es gibt, ist schwer zu definieren. Also packen wir einfach mal was drauf. Dabei erwische ich etwas, das wie Brotstücke aussieht, die in einer Soße gekocht wurden und mir die Geschmacksnerven verdrehen.

Besser schon sind Arme Ritter und so etwas ähnliches wie Pan Cakes. So wie man dann etwas gefunden hat, beginnen dann auch die Probleme. So sind weder Besteck zu finden, noch gibt es Tee. Das heißt doch, es gibt sie. Allerdings erst, nachdem diese in sehr kleinen Mengen gebracht werden. Die Teebeutel werden dabei außerdem protokolliert.

Anne bei Injera im Hotelrestaurant Wabe Shebelle
Sonnenuntergang vom Hotelrestaurant
VG Wort
Anzeige