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Städtereise Wien |
Auf leicht erhöhtem Terrain thront die Gloriette über die Gärten von Schönbrunn. Mit ihrem weit ausladenden Arkadengang ist sie das bekannteste und größte Bauwerk dieser Art auf der Welt. Ein Widerspruch in sich ist jedoch die Widmung als Denkmal für den gerechten Krieg, der zum Frieden geführt hat. Offenbar hat sich erst später (und bis heute leider noch nicht überall) herumgesprochen, dass es keinen gerechten Krieg geben kann. Genauso wie es auch keinen Weg zum Frieden gibt - da der Frieden selbst der Weg ist.



Sei es drum, was viel wichtiger ist: in der Mitte der Arkaden lädt ein erstaunlich hohes Café zum Verweilen und, was bei der Kälte noch viel wichtiger ist, zum Auftauen ein.
Durch die sehr hohe Decke ist es zwar nicht so einfach, den Raum ausreichend aufzuheizen. Nach ein paar Minuten gewöhnen wir uns jedoch daran, dass ein Café nicht zwangsläufig 23 bis 25 Grad warm sein muss.
Umgekehrt dürfte es dafür hier im Sommer angenehm kühl sein.
Am Rande: zu den Klos geht es sehr weit nach unten, sodass wir schon fürchteten, wieder am Fuß des Hügels zu landen.

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