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Als das Palais Ferstel im Jahre 1860 erstmals öffnete, galt es als das modernste Gebäude in Wien. Nachdem die Wiener Börse und die Österreichisch-Ungarische Nationalbank hier kurzzeitig ihren Sitz hatten, etablierte sich hier das Café Central. Nachdem das Café Ende des 19. Jahrhunderts zum Mittelpunkt der geistigen Elite wurde - hier verkehrten Peter Altenberg, Alfred Polkar, die Musikerfamilie Strauß, Stefan Zweig, Leo Trozki, Schiele, Klimt, Freud und viele andere - wollen auch wir nicht verpassen, das Café Central zumindest auf ein Stück Torte zu besuchen.

Im Cafè Central Im Cafè Central

Nachdem das Café Central nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wiedereröffnung im Jahr des Denkmals (1975) geschlossen war, ist es heute einer der Anziehungspunkte für Wien-Touristen. So brauchen auch wir ein wenig Geduld und Glück, um einen freien Platz zu ergattern.
Das Warten aber lohnt sich (abgesehen davon, dass die Torten etwas nach Massenproduktion schmecken), bietet das Café mit seinen hohen Deckenbogen doch ein tolles Ambiente, in dem es sich durchaus auch länger aushalten ließe. Wären da nicht der für ein Café etwas hohe Lärmpegel und die ungeduldigen Blicke der nächsten Besucher, die auf einen freien Tisch warten. Unser Tipp: einfach noch einen “kurzen Braunen” bestellen und den dann in aller Ruhe genießen (-;

Im Cafè Central

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© Lars Freudenthal