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Eingangstor zum Sommerpalast

Von der Hagia Sophia aus kann man gut zum Topkapi-Palast laufen. Der Sommerpalast von Istanbul ist vielleicht nicht ganz so auffällig wie die Haghia Sophia, aber mindestens genauso interessant. Eine riesige Küche mit altem Porzellan, in der damals für mindestens 5000 Leute täglich gekocht wurde, alte Waffen, ein schöner Harem, eine Schatzkammer ... oder einfach nur eine Gaststätte mit Blick auf den Bosporus laden zum stundenlangen Verweilen ein.

Wir waren auch in der Schatzkammer. Dort waren riesige Diamanten (80 Karat), lauter Schmuck den ich niemals tragen würde, Thronsessel und eine Armreliquie von Johannes dem Täufer. Interessanter waren allerdings die vielen Gläubigen, die zu den heiligsten Reliquien von Mohammeds drängelten und trotz Verbot mühsam versuchten, die Barthaare oder den Mantel zu fotografieren.

Liegen im Harem
Palastgebäude

Am wohlsten hab ich mich aber draußen gefühlt, weil die Gebäude sehr schön sind, man einen tollen Ausblick auf den Bosporus hat und grüne Papageien in den Bäumen saßen. Der Palast ist allerdings sooooo riesig, dass die Zeit beim Durchschlendern sehr schnell vergeht und es wurde dann auch bald dunkel und wir fuhren weiter zu unserem Hotel.

Brunnen im Palast beim Harem beim Harem
Anne und Lars vor dem Bosporus Palastgebäude
schöne Kachelkunst im Palast Palastgebäude
Eingang zum Harem
im Garten vom Palast
Früher Großküche, heute Porzellansammlung

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© Lars Freudenthal