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Rundreise Westtürkei |

Prächtig ist die riesige Kuppel. Lange wurde erfolglos versucht, so eine Kuppel nach zu bauen. Ganz schön und ein Zeichen dafür, dass die Haghia Sophia als Moschee genutzt wurde sind die großen Rundschilde, die an den Pfeilern verteilt wurden und in kalligraphischen Schriftzügen Allah, Mohammed und verschiedene Kalifen nennen.
Gegen Mittag war Istanbul nach einigen Hagelschauern auch erreicht, die Sonne kam raus und wir besuchten die Haghia Sophia. Ganz viele kirchliche Mosaike sind dort zu sehen, in der Kirche, die zur Moschee umgebaut wurde und nach Streitereien zwischen den Religionen von Atatürk einfach zum Museum erklärt wurde.
Von oben kann man auch die besten Fotos machen, da es recht hell und gut ausgeleuchtet ist. Man sieht da auch die alten Gemälde, die damals beim Bilderverbot einfach überputzt und damit nicht ganz zerstört wurden. Die Kirche ist sehr schön und mal was anderes als die bis dahin besuchten christlichen Kirchen.
Leicht kommt man in den zweiten Stock, da eine damalige Neureiche in den zweiten Stock getragen werden wollte und dazu Stufen recht unpraktisch sind. Also führt so eine Art steile, schräge Straße nach oben. Oben sind noch viele andere ganz gut erhaltene Mosaiken und eine Bilderausstellung.
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