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Am südlichen Stadtrand, in der Verlängerung des könglichen Weges, befindet sich der Schlosspark Wilanow. Er gilt als die kostbarste Schlossanlage Polens und wird vor allem an den Wochenenden von vielen Familien als Ausflugsziel genutzt. Der Eingang befindet sich in der Nähe des Busbahnhofs (mit Burger King) hinter einem einst weißen Postgebäude.
Nach dem Parkplatz erblicken wir ein weiteres weißes Gebäude, welche früher als Schmiede diente und heute als “Restaurant Kuznia” - zur Schmiede - zu Tisch bittet. Spezialität des Restaurants sind übrigens die einzig originalen “Bliny”, eine Teigware, die mit Lachs oder Kaviar als Vorspeise serviert wird. Das Rezept steht in keinem Rezeptbuch, sondern geben die “Kuznia-Köche” einzig an ihre Nachfolger weiter.
Da wir bereits früh am Morgen eintreffen, lassen wir das Restaurant mitsamt seiner Spezialität jedoch genauso links liegen wie das “Restaurant Wilanów”, welches bereits vor dreihundert Jahren als Herberge und Schenke diente. Stattdessen halten wir uns kurze Zeit bei der Kirche der heiligen Anna sowie dem Grabmahl von Aleksandra Potocki auf.
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