im Park von Wilanow

Fotoknipsing am Brunnen

Auf unserer Tour entdecken wir immer wieder kleine Skulpturen und Gebäude auf dem Gelände. In den Bäumen wimmelt es von Vögeln und hier und da watscheln ein paar Enten durch das ungemähte Gras.
Nach einer  hohen, geschnittenen Hecke kommen wir zum Fluss Jezioro Wilanowskie. Sein Lauf wurde nach dem Vorbild barocker Gärten umgelenkt, sodass der Kanal den Park als Querachse abschließt. Auf der anderen Seite lassen Weiden ihre Zweige bis tief übers Wasser hängen, während eine Gondel mit leisen Ruderschlägen durchs grünliche Wasser gleitet.

Bereits beim Eingang in den Park warten einige Zweier-Fahrräder mit Sitzen nebenein- ander auf fußfaule Besucher. Zugegeben, wer das gesamte Wegenetz ablaufen will, hat sich einiges vorgenommen. Viele der Wege verlaufen jedoch parallel oder führen um zwei verschiedene Hecken zum selben Ziel, sodass sich jeder Bereich des sowohl englischen als auch chinesisch gestalteten Landschaftsparks auch bequem zu Fuß erreichen lässt. Und auch auf das schattenspendende Dach lässt sich leicht verzichten, da im englische Teil des Parks genügend natürliche Schattenspender wachsen.

Gondel beim Turm
chinesisches Sommerhaus

Zwischen Hecke und Fluss laden einige Bänke zum Verweilen ein. So gönnen auch wir uns eine zweite Pause und erleichtern ein wenig unser Ausflugsfresspaket (Erdnüsse, Äpfel und Orangensaft), während unsere Blicke der Gondel auf ihrem Weg zur Anlegestelle am mittelalterlich gestalteten Pumpenhaus folgen.
Schließlich folgen wir selbst dem Fluss zu der kleinen Pseudoburg und entdecken dort außerdem einen chinesischen Pavillon. Hier sollte man eigentlich einen Tee genießen. Dafür nämlich wurde er gebaut. Aber wer schleppt schon einen Tee durch den ganzen Park? Wir nicht.
Ein Stück weiter entlang eines großen Teichs wollten wir eigentlich eine römische Arkadenbrücke überqueren und dann auf der anderen Seite zum Schloss zurückkehren. Dies aber ist leider nicht möglich, da an eben dieser Seite leider mehrere Luxusvillen mit ihren Grundstücken bis ans Wasser reichen und den Weg somit versperren. Naja, vielleicht auch nicht leider, denn bei näherer Betrachtung sah die Brücke doch arg zerfallen aus...

Sommerhaus - Deckenbemalung
römische Arkadenbrücke

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© Lars Freudenthal