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Absolute Sicherheit wird es mit absoluter Sicherheit nicht geben. Die Polizei von Warschau immerhin ist auf dem besten Wege, dies doch zu erreichen. Bereits in den Vororten waren uns mit Schlagstöcken bewaffnete, unausgebildete Aushilfspolizisten aufgefallen. Bis ins Zentrum vermehrten sich diese zusehends, während sich die Zahl der Schlagstöcke anteilmäßig zugunsten von Schnellfeuerwaffen verringerte. Immer wieder jaulten Polizeisirenen auf, jagten Kolonnen von bis zu fünfzehn Einsatzwagen durch die Straßen. War ein schwarzer Wagen dabei, folgte auch immer ein Krankenwagen. Genauso wurde der Verkehr, wenn nicht von vornherein umgeleitet, immer wieder von der Polizei gestoppt, ganz gleich, ob es sich dabei um Autos, Busse oder eines der seltenen Fahrräder in der Stadt handelte. Ob ein solcher Aufwand gerechtfertigt war? Nun sagen wir es so: an unserem letzten Abend in Warschau standen tatsächlich rund ein Dutzend Studenten mit einem Transparent vor dem Europejski-Hotel und riefen den (wahrscheinlich längst schlafenden) EU-Räten beziehungsweise den Scharfschützen im oberen Teil des Bristol-Hotels ihre wenig politisch motivierten Fragen auf Englisch zu. Groß gestört, geschweige denn beeindruckt hat es niemand.
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