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Altstädter Marktplatz |

In den letzten Jahren hat sich der Platz zum touristischen Mittelpunkt der Stadt entwickelt, hoffen Künstler auf eine kleine Spende für ihre Darbietung und laden Straßencafés zum italienischen Espresso ein.
Unter den Gästen dürften die Einheimischen dabei meist in der Unterzahl sein. Verrät doch ein Blick in die Speisekarte, wie gut sich die Restaurants dem Niveau der alten EU-Länder angepasst haben. Mit anderen Worten: hier finden wir Preise wie daheim.
Ein paar Meter weiter passieren wir zum ersten Mal den Schlossplatz mit seinem roten Pflaster und gelangen über die Œwiêtojañska, eine der geschäftigsten Straßen Warschaus, zum Altstadtmarkt.
Noch bis zum Jahr 1915 boten hier Händler Obst und Gemüse, Eier und Fleisch, Stoffe und Kleider feil. Eine Zeit, an die auch heute noch die alte Wasserpumpen des Marktes erinnert.

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In der Mitte des Marktplatzes treffen wir auf die Wappenfigur Warschaus, die Warschauer Sirene (Warszawska Syrenka). Der Legende nach ist sie zusammen mit ihrer Schwester aus der Tiefe der Ostsee empor gestiegen. Während ihre Schwester jedoch den Weg Richtung Dänemark einschlug, ist sie über Danzig die Weichsel hinaufgeschwommen und soll den Fischern den Fang verdorben haben, indem sie die Fische aus den Netzen befreite. |
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Wer sich nicht damit begnügt, oberflächlich an den Souvenirständen vorbei zu trödeln, um schließlich in einem der Cafés zu stranden, dem öffnet sich nach einer ersten Orientierung der Blick für die Bürgerhäuser der Ryneks. Auch wenn sich die prächtig geschmückten Gebäude eng an eng schmiegen und dem Auge ein harmonisches Bild vermitteln, so erscheint doch jedes durch seine bunte Bemalung, den verschiedenen Stuckaturen und Accessoires einzigartig. So finden wir tanzende Jünglinge im barocken Stil, einen Löwenkopf, der aus einer Wand schaut, und einen kunstvoll geschmiedeten Drachen, der über dem Eingang vom Haus “Zum Basilisken” (Pod Bazyliszkiem) wacht. |
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