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Rundreise USA - Westen |


Als die Sonne untergeht, erreichen wir den Sunset Point. Und welch Überraschung, auch hier klirrt die Kälte. Egal, die Jacke etwas enger gezogen, Kapuze aufgesetzt und los! Schließlich ist es nur ein Katzensprung vom Parkplatz zum Aussichtspunkt.
Dort angekommen, staunen wir abermals über die herrliche Landschaft des Bryce Canyons. Neben den Hoodoos entdecken auch mehrere Höhlen, die der Wind aus einer Felswand links vom Sunset Point geblasen hat. Oder war es doch das Wasser? Wir wissen es nicht.



Dafür, dass wir den Bryce Canyon vor unserer USA-Reise noch nicht einmal kannten, sind wir vor Ort schwer beeindruckt. Denn wie die Berge und Täler im Zion Nationalpark ist auch der Bryce Canyon ein klasse Wandergebiet, das sich lohnt, auf mehreren Touren erkundet zu werden. Im Gegensatz zu den Trails im Grand Canyon sind die Wanderungen hier außerdem deutlich leichter, sodass man weniger Gefahr läuft, sich zu verausgaben oder in der Hitze (?) zu dehydrieren.


Der kürzeste und steilste Abstieg auf den Grund des Canyons beginnt direkt am Sunset Point. Bis nach unten braucht man über den Navajo Loop Trail eine Stunde. Hält man sich dann links, führt der Pfad über den Queens Garden Trail wieder hoch zum Sunrise Point, der über dem Rim Trail mit dem Sunset Point verbunden ist. Eine weitere schöne Möglichkeit ist, den Navajo Trail mit dem Peek-A-Boo Loop Trail zu verbinden und über den Bryce Point zurück zum Ausgangspunkt zu laufen.
Leider aber fehlt die Zeit dafür und sind wir, gemessen an den doch etwas kühlen Temperaturen, suboptimal angezogen. Doch auch die Eindrücke, die sich von den Aussichtspunkten des Rim Trails sammeln lassen, lohnen den Besuch allemal. Nicht zuletzt ist auch die Kälte ein Erlebnis, das wir so noch nicht kannten. Zumindest haben wir dem Blizzard dieses Farbenspiel zwischen den weißen, im Schatten bläulichen Schnee, und den rötlichen Hoodoos zu verdanken.
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